Die Ruhe vor dem Derby-Sturm . . .

Werder-Bremen - BREMEN/HAMBURG (kni) · Was am Dienstag mit einem kleinen Säbelrasseln von Hamburgs Trainer Ricardo Moniz begonnen hatte, besaß gestern nicht einmal mehr Zahnstocher-Niveau. Die beiden Nordrivalen Werder und HSV wollen vor dem Derby am Samstag einfach keine Giftpfeile hin- und herschießen – zumindest noch nicht.

„Wir möchten in die Champions League. Was mit dem HSV passiert, ist mir egal“, sagte Marko Marin. Mit dem Hinweis, Werder könne dem Rivalen mal wieder weh tun und etwas wegnehmen (diesmal die Qualifikation für die Europa League) konnte Marin herzlich wenig anfangen: „Das ist nicht mein Thema.“

Umgekehrt sieht es offenbar genauso aus. „Ob Bremen Dritter oder Vierter wird, ist uns egal. Wir wollen gewinnen, um international dabei zu sein“, meinte Piotr Trochowski. Von Revanchegelüsten nach den – aus Hamburger Sicht – schlimmen 19 Tagen vor einem Jahr keine Spur. Damals hatte Werder die HSV-Träume in der Europa-League, im DFB-Pokal und in der Bundesliga zerstört.

Selbst Moniz’ Ankündigung („Wir bestimmen in Bremen, wo es langgeht“) konnte das Derby-Fieber noch nicht wirklich anheizen. Werders Co-Trainer Wolfgang Rolff beließ es bei einem gelassenen Konter: „Wir haben ein Heimspiel und werden wieder so dominant sein wie bei unseren letzten Siegen hier.“ Ohnehin hält der Ex-Profi die vermeintliche Brisanz für etwas übertrieben: „Der HSV kann hier ein Spiel gewinnen – mehr aber nicht. Denn ich glaube nicht, dass Stuttgart in Hoffenheim verliert.“ Und nur dann hätte der HSV noch eine Chance auf die Europa League.

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