„Von einem Führungsspieler erwarte ich andere Reaktion“ / Allofs sauer wegen Elfmeter

Rüffel für Rotsünder Hunt und Schiri Meyer

Schneller Abgang: Aaron Hunt verließ den Tatort nach seiner Roten Karte umgehend Richtung Kabine. ·

München · Ein kurzer Blick, ein kaum hörbares „Nein“ – und Aaron Hunt war den Journalisten entkommen. Der Werder-Profi wollte einfach nur weg aus diesem Stadion. So wie schon einige Minuten zuvor auf dem Rasen der Allianz-Arena.

Der 25-Jährige hatte zugelangt – und wie: Münchens Toni Kroos konnte froh sein, ohne größere Blessuren davongekommen zu sein, nachdem ihm Hunt in der 81. Minute mit gestreckten Beinen entgegengesprungen war. Schiedsrichter Florian Meyer zückte sofort Rot, und Hunt verließ sofort wortlos den Tatort Richtung Kabine.

Die Einzelkritik

Die Einzelkritik: Offensiver Totalausfall

„Das Foul war einfach dumm, er hat ihn Gott sei Dank nicht richtig getroffen. Das ist absolut überflüssig“, schimpfte Trainer Thomas Schaaf. Sportchef Klaus Allofs fand noch deutlichere Worte: „Die einzige Erklärung dafür ist Frust. Aber auch wenn man verärgert ist, darf man nicht so reagieren. Darüber bin ich sehr enttäuscht. Von einem, der Führungsspieler ist und auch ein solcher sein will, erwarte ich eine andere Reaktion.“

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An der Entscheidung des Unparteiischen hatte Allofs nichts auszusetzen, dafür ärgerte er sich über die beiden Strafstöße: „Werder hätte diese Elfmeter heute nicht bekommen. Die kriegt man auch nur als FC Bayern in einem Heimspiel.“ Alle neutralen Beobachter waren sich dagegen einig, dass sowohl die Attacke von Andreas Wolf gegen Thomas Müller als auch der Schubser von Sokratis gegen Franck Ribery elfmeterwürdig waren. Immerhin schränkte Allofs noch ein: „Ich gebe nicht dem Schiedsrichter die Schuld an der Niederlage.“ · kni

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