Rückschlag für Boenisch

Sebastian Boenisch

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Bitterer Rückschlag für Sebastian Boenisch: Werders Linksverteidiger, seit September wegen eines Knorpelschadens im Knie außer Gefecht, musste gestern erneut unters Messer. „Es kam zu einer seltenen und unerwarteten Komplikation, die eine Arthroskopie im rechten Knie erforderlich machte“, sagte Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski. Den Eingriff nahm Kniespezialist Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg vor.

Der Werder-Profi, der in der Reha große Fortschritte gemacht hatte, war ziemlich geknickt. „Das ist sehr schwierig für mich, weil ich mit den Gedanken schon wieder im Mannschaftstraining war“, sagte der 24-Jährige: „Aber ich kann es nicht ändern, werde nicht aufgeben und versuchen, so schnell wie möglich wieder für Werder auf dem Platz zu stehen.“

Doppelt bitter für den Abwehrspieler: Sein Vertragt läuft im Sommer aus, und es wird eng für ihn, sich vorher noch mal auf dem Platz für ein weiteres Engagement zu empfehlen. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs hatte aber bereits angekündigt, den Vertrag mit Boenisch verlängern zu wollen. Trainer Thomas Schaaf meinte zum Rückschlag seines Spielers: „Das ist sowohl für Basti als auch für uns ein erheblicher Schlag.“

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