Rückschlag für Almeida: Narbe wieder geöffnet

Die Blinddarmnarbe hat Hugo Almeida Probleme bereitet.

Bremen (flü) · Als Hugo Almeida gestern Mittag nach seinem Behandlungstermin die Werder-Kabine verließ, schaute der Bremer Stürmer drein wie drei Tage Regenwetter. Das lag weniger daran, dass es tatsächlich wie aus Kübeln goss.

Vielmehr dürfte der gesundheitliche Rückschlag die Hauptursache für seine schlechte Laune gewesen sein. Denn: Almeida musste vergangene Woche noch einmal an seiner Blinddarmnarbe operiert werden – die Rückkehr ins Mannschaftstraining wird sich somit erneut verzögern. „Vielleicht noch eine Woche, vielleicht aber auch zwei. Ich weiß es nicht“, seufzte ein sichtlich frustrierter Almeida.

Was war passiert? „Ich hatte bei Belastung plötzlich wieder Schmerzen im Bauch, da, wo ich operiert worden war“, berichtete der 24-Jährige. Eine Untersuchung im Krankenhaus ergab, dass ein Faden unterhalb der Bauchdecke bei Belastung Probleme bereitete. Also wurde der Faden jetzt operativ entfernt.

Keine große Sache freilich, doch als Folge der Operation musste Almeida natürlich erneut genäht werden, die Fäden werden erst in sieben Tagen gezogen. Für Almeida bedeutet das: Wieder nur dosiertes Training wie Radfahren und leichte Kraftübungen.

„Das ist schon enttäuschend und frustrierend“, räumte der Protugiese ein, „ich hatte mich gerade so weit herangearbeitet, dass Mannschaftstraining wieder möglich gewesen wäre.“

So aber muss sich der portugiesische Nationalstürmer erneut in Geduld üben. Das fällt Almeida natürlich schwer. Er will wieder zurück auf den Platz und um seine Position in der Startelf kämpfen. Doch davon ist der 24-Jährige nach dem neuerlichen Rückschlag weiter denn je entfernt. „Das ist schon ziemliches Pech“, klagte Almeida, „ich hoffe zumindest, dass jetzt mit der Narbe alles in Ordnung ist und da nicht noch mal etwas passiert.“

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