Die Rückkehr: Marin rechnet mit Karten und Pfiffen

Marko Marin

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Sein Abschied von Borussia Mönchengladbach war alles andere als freundschaftlich. Dementsprechend frostig dürfte auch am Samstag der Empfang sein, wenn Marko Marin erstmals seit seinem Wechsel zu Werder Bremen in den Borussia-Park zurückkehrt.

Doch der 20-Jährige ist gut vorbereitet. „Pfiffe wird’s mit Sicherheit geben. Das ist immer so, wenn man den Club verlässt. Also mache ich mir da keine großen Gedanken. Die Pfiffe interessieren mich nicht“, sagte Marin der „Bild“-Zeitung: „Es ist zwar komisch, erstmals als Gegner aufzulaufen. Aber ich freue mich auf die Stimmung – sie ist in Gladbach einfach super.“

Ganz entspannt sieht der Nationalspieler auch sein Verhältnis zu Max Eberl. Der Borussia-Manager hatte sich nach dem Wechsel darüber beklagt, dass Marin angeblich jegliche Gespräche über eine Vertragsverlängerung abgelehnt hatte. „Ich denke, dass unser Verhältnis wieder in Ordnung ist“, erklärte Marin und verriet noch: „Ich habe diese Woche sogar schon mit ihm telefoniert. Wegen Karten, meine Eltern und meine Freundin freuen sich auch auf das Spiel. Und ich denke, dass ich die Karten bekomme.“ Immerhin hat er den Gladbachern im Sommer auch eine Ablösesumme von 8,3 Millionen Euro in die Kasse gespült.

Nicht nur deshalb ist Marin davon überzeugt, für die Gladbacher „sehr wertvoll“ gewesen zu sein: „Ich hatte letzte Saison 15 Tor-Beteiligungen – ohne die wären wir wohl abgestiegen.“ Aber auch ohne ihn muss sich die Fohlen-Elf keine Sorgen machen. „Die Borussia wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Da gibt es in der Liga wirklich genug schlechtere Teams“, meinte Marin. Geschenke will er allerdings nicht verteilen. Für Werder zähle nur ein Sieg: „Wir haben eine schlechte Phase, die wir unbedingt stoppen müssen.“

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