Rückkehr zu Karabükspor steht bevor

Akpala schon so gut wie weg

Bremen - Dass Mehmet Ekici und Joseph Akpala keine Zukunft bei Werder mehr haben, hat Trainer Robin Dutt erst vor ein paar Tagen nochmals verdeutlicht. Beide sollen trotz laufender Verträge bis 2015 (Ekici) und 2016 (Akpala) gehen – und nun kommt offensichtlich richtig Bewegung in die Sache, zumindest in einem Fall.

Akpala (27) steht kurz vor einer Rückkehr zu Karabükspor – der Verein, an den der nigerianische Nationalspieler bereits in der vergangenen Saison ausgeliehen war. Und auch für Ekici scheint es wieder Interessenten aus der Türkei zu geben.

Karabükspors Präsident Kustafa Yolbulan sei sich mit Stürmer Akpala schon in vielen Fragen einig – so zitieren heimische Medien den Clubboss. Demnach könnte Akpala bereits morgen an seiner neuen, alten Arbeitsstätte eintreffen. Werder-Sportchef Thomas Eichin kommentiert die ganze Sache total nüchtern: „Es kann gut sein, dass sie schon weit sind. Für uns war es das A und O, dass Joseph nach seinem Achillessehnenriss richtig fit wird. Das ist er jetzt.“ Schon streckt Karabükspor, das in den Playoffs gegen St. Etienne um den Einzug in die Europa League kämpft, seine Fühler aus.

Und die Türken wissen bereits, was die Bremer verlangen. Werder habe interessierten Clubs „klare Parameter“ vorgegeben, erklärt Eichin: „In dieser Hinsicht haben wir unseren Job gemacht.“ Bei Akpala und Ekici heißt das: Es sollen Ablösen fließen. In welcher Höhe, sagt der Werder-Sportchef nicht. Er wartet nun erst mal ab. Wenn sich Karabükspor und Akpala einigen und dann auch noch Werders Forderungen erfüllt werden, steht einem Wechsel nichts mehr im Weg. „Dann kann es schnell gehen“, sagt Eichin.

Das Gleiche gilt für Ekici. An dem 24-jährigen Mittelfeldmann, so wird aus der Türkei kolportiert, soll Trabzonspor dran sein. Allerdings hat Ekici in der Vergangeneheit nicht gerade den Eindruck erweckt, in dem Land spielen zu wollen, für dessen Nationalmannschaft er aufläuft beziehungsweise auflief. „Vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert“, sagt Eichin. Ekici selbst schweigt seit Wochen zum Thema Zukunft. Und auch sein Berater Daniel Delonga hielt sich gestern auf Nachfrage dieser Zeitung bedeckt: „Wir wollen die Situation im Moment nicht kommentieren.“

mr

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