„Es ist doch noch gar nichts passiert“

Schröder arbeitet weiter für Werder

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Rouven Schröder.

Bremen - Einen Tag lang hat er geschwiegen, nun spricht Werder Bremens Sportdirektor Rouven Schröder wieder mit den Medien – und er ist über die Berichterstattung ziemlich überrascht.

„Es ist doch noch gar nichts passiert“, sagt der 40-Jährige gegenüber dieser Zeitung. Schröder bestätigt zwar, dass der FSV Mainz 05 sein künftiger Arbeitgeber werden könnte, aber er betont sogleich: „Ich bin aktuell bei Werder und arbeite hier ganz normal wie sonst auch. Ich bin zu 100 Prozent Werder.“ Es sei auch mit Sportchef Thomas Eichin abgesprochen, dass sich an dem Zustand vorerst nichts ändern wird. Und zwar bis der Aufsichtsrat des FC Schalke am Sonntag die Wechselwelle auf Managerebene ins Rollen bringt.

Das Kontrollgremium der Knappen muss darüber entscheiden, ob Christian Heidel neuer Manager und damit Nachfolger von Horst Heldt wird. Die nötige Zwei-drittel-Mehrheit gilt als sicher. Wird Heidel gewählt, dürfte auch Mainz mit Schröder alles klar machen. Der 40-Jährige will das selbst zwar so nicht sagen, verwies aber vielsagend auf Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry und dessen Aussage gestern Abend bei Sky: „Der Stand ist folgendermaßen: Rouven hat sowohl Thomas Eichin, als auch mich heute angerufen und uns informiert, dass er mit Mainz Gespräche geführt hat und dort eine ernstzunehmende Alternative wäre. Aktuell ist er die Nummer eins für die Nachfolge von Christian Heidel. Das steht aber noch unter dem Vorbehalt, ob Christian Heidel Mainz überhaupt verlässt und Schalke entscheiden muss, ob sie Christian Heidel überhaupt wollen.“

Das Thema wird sich also noch bis zum Wochenende hinziehen. Und deshalb denkt Schröder nicht an Mainz, sondern an Ingolstadt – Werders nächstem Gegner. Diese Partie am Samstag müsse nun in den Fokus rücken, meinte der Noch-Sportdirektor. kni

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