Rosenbergs „All inclusive“

M. Rosenberg

Bremen - Erst rein, dann raus – und mittendrin noch Torschütze: Werder-Stürmer Markus Rosenberg hat am Samstag in München ein seltenes „All inclusive“ erlebt. Wann ist ein Fußballer schon mal Ein- und Auswechselspieler sowie Torschütze in einer Partie gewesen?

Rosenberg wunderte sich auch, dass ausgerechnet er, der erst zur Pause gekommen war, in der 84. Minute wieder runter musste. Hätte es nicht Claudio Pizarro treffen müssen, nachdem Aaron Hunt Rot gesehen hatte und Trainer Thomas Schaaf Mittelfeldspieler Wesley für einen Stürmer bringen wollte? „Ich denke schon“, antwortete Rosenberg.

Schließlich war Pizarro über eine Woche wegen einer Knieverletzung ausgefallen und hatte in München wahrlich keine Glanzleistung abgeliefert. Rosenberg gelang dagegen nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung der Ausgleich. „Eine gute Aktion“, freute sich der 29-Jährige: „Leider hat es uns nicht geholfen.“ Aber vielleicht ihm. Nach dem schwachen Spiel von Marko Arnautovic darf sich Rosenberg gegen Wolfsburg Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen, und das tut er auch: „Schlecht war das Tor für mich persönlich sicher nicht.“ · kni

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