Gespräche mit Werder erst im Sommer

Für Rosenberg ist die Zukunft zweitrangig

Markus Rosenberg

Bremen - Früher wäre Markus Rosenberg längst zappelig geworden. Schließlich läuft im Sommer sein Vertrag beim SV Werder aus, „und als junger Spieler stehst du schon unter Druck und willst früh wissen, wie es weitergeht“.

Doch mit 29 Jahren ist der Stürmer „ganz entspannt. In meinem Alter hat man keine Eile mehr.“ Und das habe, so der Schwede, einen großen Vorteil: „Ich kann mich voll auf Fußball und Werder konzentrieren. Alles andere kommt dann später.“

Alle Nebengeräusche des Geschäfts, zum Beispiel Angebote, sollen nach Möglichkeit nur in die Ohren seines Beraters Martin Dahlin gelangen. Der Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach stehe auch mit Werder-Boss Klaus Allofs in Kontakt und habe mit ihm vereinbart, „dass wir nach der Saison in Ruhe über alles reden können“, berichtet Rosenberg.

Das dürfte Werder bestens passen. Denn die Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison hängt entscheidend vom Abschneiden in dieser Spielzeit ab. Schaffen die Bremer den Sprung ins internationale Geschäft, können sie wieder investieren. Machen sie ein weiteres Jahr höchstens Urlaub in Europa, muss noch mehr gespart werden. Welches Szenario für ihn und seine Zukunft in der Hansestadt besser wäre, darüber verbietet es sich für Rosenberg zu philosophieren. Denn natürlich will der Schwede den größtmöglichen Erfolg, natürlich will er mit Werder zurück auf Europas Fußball-Bühne. Und er hat stets betont, dass er und seine Familie sich in Bremen sehr wohl fühlen und gerne länger bleiben würden.

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Zumal Rosenberg international so seine Erfahrungen gemacht hat. In der Spielzeit 2010/11 war er an den spanischen Erstligisten Racing Santander ausgeliehen, noch immer wartet er auf eine Menge Geld. „Das ist in Spanien so üblich“, seufzt Rosenberg. Den Weltverband FIFA hat er längst eingeschaltet und um Hilfe gebeten – bislang ohne Erfolg. „Die FIFA sagt, ich bekomme mein Geld. Aber das könne dauern“, sagt Rosenberg. Die Sache nervt ihn, aber er bleibt entspannt. Schließlich sei es jetzt viel wichtiger, den fünf Saisontoren in der Bundesliga noch einige folgen zu lassen. · kni

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