Kommentar zum Mertesacker-Verkauf

Riskantes Spiel

Von Carsten Sander. Unter dem Druck, die Vereinskasse wieder befüllen zu müssen, hat Werder Bremen seinen Abwehrchef verkauft. Per Mertesacker wechselt zu Arsenal London.

Mehr als zehn Millionen Euro kassieren die Bremer dafür an Ablöse – und sparen zudem das Gehalt eines Spitzenverdieners ein. Finanziell hat Geschäftsführer Klaus Allofs damit das vom Aufsichtsrat gesteckte Ziel erreicht. Nachdem der Club mit der Verpflichtung des Griechen Sokratis ins wirtschaftliche Risiko gegangen war, stimmt die Bilanz jetzt wieder. Es ist sogar noch die eine oder andere Million übrig. Aber sportlich? Das Risiko hat sich durch Mertesackers Verkauf von den Konten auf den Platz verlagert. Einer überraschend gut funktionierenden Mannschaft wird der Kapitän genommen, das zuletzt stabile Gefüge in Not gebracht. Als Führungsspieler, als Abwehrchef und anerkannte Autorität auf dem Feld wird Mertesacker fehlen und so leicht auch nicht zu ersetzen sein. Zweikämpfe gewinnen können andere auch, den Ton angeben aber längst nicht jeder.

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