Einer sicher, einer vielleicht weg – jetzt muss Allofs für Nachschub im Angriff sorgen

Das riskante Spiel im Sturm

Bremen - Es ist ein riskantes Spiel: Markus Rosenberg wird morgen von Werder verabschiedet – und sollte nun auch noch Claudio Pizarro von der Fahne gehen, stünden die Bremer quasi ohne Sturm da.

Das Duo hat in der Saison zusammen 26 Tore erzielt – mehr als die Hälfte der 47 Werder-Treffer. Nun beide zu verlieren, könnte fatal sein. In der Hinterhand hat Werder nämlich nur Marko Arnautovic (6 Tore), Niclas Füllkrug (1) und Denni Avdic (0).

Aber neue Angreifer werden kommen – verspricht jedenfalls Geschäftsführer Klaus Allofs. „Wir wollen im Sturm etwas Neues ausprobieren“, sagt er und erklärt damit den Verzicht auf Rosenberg. Wer alles kommen soll, verrät Allofs freilich nicht. Doch es kursieren längst Namen. Ex-Zweitliga-Torschützenkönig Nils Petersen (23) könnte von Bayern München ausgeliehen werden. Pierre-Michel Lasogga (19) und der Kolumbianer Adrian Ramos (26/beide Hertha BSC) werden ebenfalls gehandelt.

Einer von ihnen könnte Rosenberg beerben. Ein anderer Pizarro, wenn der sich gegen Werder entscheiden sollte. „Noch hat er das nicht getan“, sagt Allofs. Aber die Konkurrenz wird immer größer. Laut „Express“ hat nach Bayern München auch Champions-League-Qualifikant Borussia Mönchengladbach seine Fühler nach dem international erfahrenen Peruaner ausgestreckt. · csa/kni

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