Riesenschreck: Werder-Bus von Kleinlaster gerammt

Petri Pasanen

Werder-Bremen - LONDON (flü) · Werder bleibt auch nichts erspart: Gestern Abend wurde der Mannschaftsbus auf der Fahrt zum Abschlusstraining im Stadion an der White Hart Lane von einem Kleinlaster gerammt – und das bei Tempo 70.

„Das war ein schöner Schreck in der Abendstunde“, berichtete Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski, gab aber Entwarnung: „Zum Glück sind alle gesund geblieben, nur der Bus ist verletzt.“ Dabei handelt es sich um das originale Werder-Gefährt, das extra nach London gebracht worden war. Mit Klebeband wurde der Schaden vorne rechts notdürftig gerichtet.

Den größten Schrecken dürfte Thomas Schaaf davon getragen haben, denn der Coach saß fast genau dort, wo der Kleinlaster eingeschlagen war. Trotzdem stand er anschließend natürlich auf dem Trainingsplatz. Mit einer halbstündigen Verspätung hatte die Einheit begonnen. Dabei fehlte Petri Pasanen. Der Finne war wegen einer Virusinfektion in Bremen geblieben. Trotzdem hat Schaaf den Abwehrspieler noch nicht abgeschrieben: „Wir müssen abwarten, wie es ihm geht.“ Möglicherweise reist Pasanen heute nach. Wenn nicht, soll U 23-Spieler Dominik Schmidt auf der linken Seite verteidigen. In Felix Kroos könnte ein weiterer Spieler der Zweiten in der Startelf stehen.

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