Torwart Strebinger sitzt bei Werder auf der Bank / Bisher war die Regionalliga das Limit

„Richie“ im Wunderland

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Richard Strebinger

Bremen - Richard Strebinger freut sich schon auf ein „geiles Erlebnis“. Wenn Werder Bremen am Sonntag den 1. FC Nürnberg empfängt, darf der noch 19 Jahre junge Torhüter das erste Mal die Heimspiel-Atmosphäre im Weserstadion als Teil der Mannschaft erleben.

Zweimal hat er bereits den an der Hüfte operierten Ersatzkeeper Raphael Wolf vertreten, doch beide Partien (Hoffenheim, Frankfurt) waren auswärts. Aber auch die haben gereicht, um den Schlussmann von Werders U 23 zu begeistern: „Es macht schon Spaß, sich bei einer solchen Kulisse einfach nur aufzuwärmen.“

Der Mann ist eben noch leicht zu begeistern. Höher als in der Regionalliga hat Strebinger noch nie gespielt – nicht bei Hertha BSC, nicht in Bremen. Bei den Berlinern durfte er dreimal in der zweiten Liga die Bank drücken, einmal im DFB-Pokal. Aber Bundesliga? Mit dem Wechsel zu Werder im vergangenen Sommer rückte das Wunderland in Form des Weserstadions immerhin in Sichtweite. Bis zu Wolfs Verletzung blieb ein Einsatz in Liga eins dennoch ein Traum. Jetzt ist Strebinger immerhin schon der Ersatzmann von Sebastian Mielitz. „Es war nur konsequent, dass er nachrückt“, sagt Trainer Thomas Schaaf und lobt „Richie“, wie er ihn nennt, für dessen Entwicklung: „Er ist wach, ist konzentriert, nimmt die Dinge gut an. Wir sind mit ihm zufrieden. Deshalb hätten wir auch ein gutes Gewissen, wenn er in der Bundesliga zum Einsatz kommen würde.“

Dafür müsste Mielitz sich gegen Nürnberg verletzen oder einen Platzverweis kassieren. Strebinger wäre vorbereitet, sagt er: „Es kann ja schnell passieren.“ Dass der „Riesensprung“ von der vierten in die erste Liga möglicherweise zu riesig sein könnte, befürchtet er nicht: „Ich bin im Training immer bei den Profis dabei und habe schon mitgekriegt, dass ein Stürmer mit fünf Jahren Bundesliga-Erfahrung anders aufs Tor schießt als ein Regionalliga-Spieler.“ · csa

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