Papastathopoulos angeblich vor Wechsel / Allofs in Italien?

Rettung für Werders Abwehr naht

Sokrati s Papastathopoulos soll das Bremer Abwehrproblem lösen. ·

Bremen - Der Name ist ein echter Zungenbrecher: Sokratis Papastathopoulos – so viele Silben flüssig über die Lippen zu bringen, ist nicht einfach. Werder-Fans sollten deshalb schon mal üben.

Denn der Zungenbrecher-Grieche steht laut Medienberichten kurz vor einem Wechsel vom FC Genua zum SV Werder. Die „Sport Bild“ berichtet in ihrer Online-Ausgabe, dass Sportchef Klaus Allofs heute am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub direkt nach Italien reist, um den Transfer festzuzurren. Parallel behauptet der „Corriere dello Sport“, dass die Zukunft des 23-jährigen Innenverteidigers in Bremen liege. Gute Aussichten also.

Allofs hatte zuletzt betont, dass die Lösung des Innenverteidiger-Problems bei der Kaderplanung absolute Priorität hat. Weil Naldo und Sebastian Prödl langzeitverletzt sind und auch das Comeback von Per Mertesacker zum Saisonstart nicht sicher ist („Ich werde es versuchen, aber versprechen kann ich es nicht“), ist der Druck groß. Papastathopoulos kann helfen – als Leihgabe aus Genua. Dort hat er noch einen Vertrag bis 2015, war zuletzt aber an den AC Mailand „ausgeborgt“. Bei Milan kam der griechische Nationalspieler jedoch nur auf fünf Liga-Einsätze. Also: zurück nach Genua. Und weiter nach Bremen?

Dort würde der 1,83 Meter große Abwehrspezialist auf Lukas Schmitz treffen. Der Wechsel des 22-Jährigen vom FC Schalke an die Weser hängt nur noch an Kleinigkeiten. „Lukas und Werder sind sich einig“, bestätigte Berater Tobias Sander gestern: „Es gibt für ihn nur ein Ziel: Bremen. Punkt.“ Schmitz war sogar schon auf Wohnungssuche in der Hansestadt. Was noch fehlt zu seinem Glück, ist die Einigung der Vereine. „Die Parteien liegen nicht mehr weit auseinander. Die Gespräche waren bisher vernünftig und werden sicher auch vernünftig zu Ende gebracht“, so Sander.

Schmitz’ ist noch bis 2012 an Schalke gebunden und wird zwischen einer und 1,5 Millionen Euro Ablöse kosten. Werder will ihn mit einem Vertrag bis 2015 ausstatten. Dass der Transfer bislang noch nicht über die Bühne gelangt ist, liegt vor allem an der Urlaubsplanung der Haupt-Verhandlungspartner. Während Klaus Allofs gestern seine Erholungsphase beendet hat, kehrt Schalke-Sportdirektor Horst Heldt am Wochenende an den Arbeitsplatz zurück. Danach wird wohl zeitnah Vollzug gemeldet. · csa

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