Reichlich Reisestrapazen für Debütant Wesley

Wesley

Bremen - (mr/flü) · Schon oft hat auch Werder über die Länderspielpausen gestöhnt – diesmal aber sind die Seufzer kaum zu hören. Wegen der zahlreichen Verletzten sind die Bremer sogar ein wenig erleichtert, jetzt mal durchatmen zu können.

„Die Pause kommt diesmal gerade recht. Wir haben die Hoffnung, dass der eine oder andere bis zum nächsten Spiel zurückkehrt“, sagte Manager Klaus Allofs.

Trainer Thomas Schaaf ist über die „Zeit zum Auskurieren“ ebenfalls froh, gibt allerdings zu bedenken: „Jetzt fehlen mir auch noch die ganzen Nationalspieler. Ich habe den Kalender aber nicht gemacht und die Nationalmannschaften nicht erfunden.“ Es sei jedoch „natürlich schön, dass es sie gibt“.

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Und weil es sie gibt, begaben sich insgesamt acht Werder-Profis auf Länderspielreisen. Einige von ihnen müssen gewaltige Strapazen auf sich nehmen, um das Trikot ihrer Nation tragen zu können. Allen voran Wesley. Der 23-jährige Brasilianer wurde erstmals vom neuen Trainer Mano Menezes berufen und spielt mit der „Selecao“ in Abu Dhabi gegen den Iran (7. Oktober), wo er sein Debüt geben könnte. Vier Tage später geht’s dann im englischen Derby gegen die Ukraine.

Die deutschen Nationalspieler Tim Wiese, Per Mertesacker und Marko Marin trafen sich bereits am Montag mit ihren Kollegen in Berlin, wo sie gestern von Bundespräsident Christian Wulff für Platz drei bei der WM das silberne Lorbeerblatt überreicht bekamen. Am Freitag wird’s dann ernst – im EM-Qualifikationsspiel im Olympiastadion wartet mit der Türkei ein dicker Brocken. Am kommenden Dienstag folgt der Auftritt in Astana gegen Kasachstan.

Die beiden Bremer Österreicher Sebastian Prödl und Marko Arnautovic spielen an den gleichen Tagen wie Gruppengegner Deutschland gegen Aserbaidschan (in Wien) und Belgien (in Brüssel). Sturmtank Hugo Almeida, der mit „einem guten Gefühl“ zur Nationalmannschaft reiste, trifft mit Portugal am Freitag in Porto auf Dänemark mit Teamkollege Daniel Jensen. Die zweite Quali-Partie bestreiten die Portugiesen gegen Island – und die Dänen gegen Zypern. Petri Pasanen greift mit Finnland erst am Dienstag gegen Ungarn ins Geschehen ein und mischte gestern Nachmitag als einer der wenigen Stammkräfte im Training mit.

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