„Für Siege gibt es keinen Ersatz“ / Netzer lobt Schaaf

Rehhagel kann mitfühlen

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Ein Klaps vom „König“: Trainer-Legende Otto Rehhagel (re.) begrüßt Werder-Coach Thomas Schaaf.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Otto Rehhagel weiß, wie es sich anfühlt, mit Werder in einer Krise zu stecken. Anfang der 90er Jahre gewann der Trainer-Guru in der Bundesliga mal acht Spiele hintereinander nicht.

Sein damaliger Spieler und der heutige Trainer Thomas Schaaf ist zuletzt sieben Mal in Serie nicht erfolgreich gewesen. „Und wenn man viel verliert“, sinnierte Rehhagel gestern beim Empfang zum 111. Werder-Geburtstag, „dann ist auch die Kritik da.“

111 Jahre Werder Bremen - der Empfang

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Werder, so Rehhagel weiter, sei immer eine Erfolgsstory gewesen und werde es auch bleiben, „wenn man dann ein paar Mal verliert, muss dann aber auch wieder gewonnen werden. Gegen Hertha muss Werder gewinnen“, forderte der 71-Jährige: „Ich bin nicht nur Romantiker, sondern auch Realist. Für Siege gibt es keinen Ersatz. Man darf nicht zu viel verlieren. So ist das Geschäft des Trainers.“

Neben Rehhagel machte im Bremer Rathaus noch ein anderer Prominenter Thomas Schaaf und seiner Mannschaft Mut. ARD-Chefkritiker Günter Netzer bewertete die Krise in Bremen als eine „kurzfristige Schwächeperiode“. Werder habe „viele junge Spieler im Kader mit Auf und Abs. Damit muss man leben.“

Thomas Schaaf stärkte der 65-Jährige demonstrativ den Rücken: „Er ist ein erstklassiger Trainer, der ruhig und unaufgeregt arbeitet. Bremen kann stolz sein, so einen Trainer zu haben.“

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