Redknapp redet die Bremer stark

Redknapp

Werder-Bremen - LONDON (flü) · Harry Redknapp ist ein höflicher Mensch. Und daher versuchte der Trainer von Tottenham Hotspur gestern, den angeschlagenen Gegner stark zu reden. „Wir spielen gegen eine deutsche Mannschaft, also haben wir Respekt. Die haben immer noch Qualität“, sagte Redknapp trotz der großen personellen Probleme von Werder Bremen.

Allerdings ist auch der 63-Jährige nicht ganz sorgenfrei. Rafael van der Vaart musste gestern Mittag das Abschlusstraining wegen Oberschenkelproblemen sausen lassen, fuhr stattdessen zur Untersuchung ins Krankenhaus. „Wir müssen sehen, was es ist“, erklärte Redknapp, „wenn er nicht spielen kann, ist das natürlich ein großer Verlust.“

Dennoch ist Tottenham stark genug, um weiter der haushohe Favorit in der Partie zu sein. Schließlich hat sich die Bremer Krise auch bis nach London herumgesprochen. Und Redknapp kennt das Gefühl, sportlich in einem Tief zu sein. „Ich habe solche Situationen auch schon erlebt. Da braucht man Spieler, die sich dagegen auflehnen“, erklärte der Coach, der Werder den Befreiungsschlag aus der Krise zutraut: „Aber bitte nicht gegen uns . . .“

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