Ignjovski steht plötzlich in der Startelf

Raus aus dem Versteck

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Aleksandar Ignjovski

Bremen - Wo er denn Aleksandar Ignjovski so lange versteckt habe, wollte auf der Pressekonferenz nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach ein Journalist von Robin Dutt wissen.

„Gute Frage“, antwortete der Werder-Coach, der bisher nicht viel Vertrauen in den Serben gesetzt hatte. Nur einmal, beim 2:0 in Hamburg, kam Ignjovski von Anfang an zum Einsatz, fünfmal wurde er eingewechselt. Gegen Gladbach aber stand er wieder in der Startelf und bot auf der Problemposition des rechten Verteidigers eine Leistung, für die er sich nicht schämen muss. „Er hat es gut gemacht“, lobte Dutt.

Aber zurück zur Frage: Wo hatte Dutt den 23-Jährigen versteckt? Tatsächlich mal auf der Bank, mal auf der Tribüne. Der Mann, der sich nie Vorwürfe hinsichtlich seines Engagement gefallen lassen musste, genügte Dutts Ansprüchen nicht. Plötzlich macht er es doch. „Es liegt einfach am Spieler, im Training so Gas zu geben, dass ich nicht an ihm vorbeikomme. Diesmal gab es keinen schlüssigen Grund, ihn nicht spielen zu lassen. Also hat er gespielt“, erklärte der Coach.

Die Noten

Werder gegen Gladbach: Die Noten

Bilder vom Spiel

Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach - 1:1

Spannend wird nun die Entscheidung, wer am Sonntag im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt rechts verteidigt. Wieder Ignjovski, der verdrängte Theodor Gebre Selassie oder Kapitän Clemens Fritz, der nach wochenlanger Pause den Weg zurück ins Team sucht? · csa

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