1860-Fan ist heiß auf die Bayern

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Raphael Wolf

Bremen - Es ist ein Thema nahe an der Grenze zur Unhöflichkeit. Wenn Raphael Wolf sich zum bevorstehenden Werder-Heimspiel gegen die Übermacht FC Bayern München äußern soll, dann auch immer zu einer Frage, die in diversen Verkleidungen daherkommt, im Grunde aber nur auf eines abzielt: Gibt’s am Samstag die Hucke voll?

Wolf, der neue Mann zwischen den Bremer Pfosten, könnte nun beleidigt sein, ist er aber nicht. Zwar betrachtet er das Gerede von einer Gegentor-Lawine, die auf ihn zurollen könnte, als „nicht angebracht“, doch grantig wird er deshalb nicht. „Ich mache mir darüber gar keinen Kopf“, sagt der 25-Jährige, der Sebastian Mielitz mindestens bis zur Winterpause als Nummer eins abgelöst hat. Nun im Tor stehen zu dürfen, „ist für mich die Chance, für die ich hart gearbeitet habe. Jetzt will ich sie auch nutzen.“

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