Genugtuung für Ex-Werderaner

Herzogs Rache: 4:2-Triumph über Österreich

Andreas Herzog (r.) und Israel im kollektiven Jubel nach dem 4:2-Sieg gegen Österreich.
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Andreas Herzog (r.) und Israel im kollektiven Jubel nach dem 4:2-Sieg gegen Österreich.

Haifa – Als er 2017 mal wieder nicht österreichischer Nationaltrainer geworden war, platzte Andreas Herzog der Kragen. „Verarschen kann ich mich selber“, schimpfte er. Doch nun hat Herzog „seine“ Österreicher verarscht.  Mit der Auswahl Israels, deren Trainer er seit acht Monaten ist, triumphierte die Legende des SV Werder am Sonntagabend in einem EM-Qualifikationsspiel mit 4:2 gegen „meine Heimat“.

Was für eine Rache, was für eine Genugtuung, nachdem ihm im vergangenen Sommer der Deutsche Franco Foda als Nationalcoach vorgezogen worden war. „Andi Herzog stürzt Team in Mega-Krise“, titelte „OE24.at“ nach der zweiten österreichischen Niederlage im zweiten Qualifikationsspiel.

4:2 gewonnen – man kann sich vorstellen, dass Herzog, der österreichische Rekord-Nationalspieler (103 Einsätze), den Sieg im Inneren sehr genießen wird. Nach außen zeigte er zunächst aber nur sehr gedämpfte und auf Normalität runtergefahrene Emotionen. „Ich bin wirklich stolz heute, es war eine tolle Leistung von allen. Es war eine tolle Teamleistung, und das ist für mich das Wichtigste“, betonte Herzog im israelischen Fernsehen.

Herzog: „Haben einen Sahnetag erwischt“

Den Österreichern brachten zwei Tore des ehemaligen Werder-Profis Marko Arnautovic (8., 75.) am Ende nichts. Denn Israel hatte Eran Zahavi, der gleich dreimal traf (34., 45. und 55.) sowie das 4:1 durch Österreich-Legionär Munas Dabbur (RB Salzburg) auflegte (66.). „Wichtige Spieler in unserem Kader haben einen Sahnetag erwischt“, sagte Herzog und meinte neben China-Legionär Zahavi auch Torhüter Ariel Harush. „Aber auch die kämpferische Leistung war sehr gut.“ In Israel – so Herzog – sei das keine Selbstverständlichkeit.

Sein Team steht nun mit vier Punkten aus zwei Partien an der Spitze der Gruppe G, die punktlosen Österreicher sind Letzter. „Jetzt sind wir die Beschissenen“, jammerte Innenverteidiger Maxi Wöber (FC Sevilla) nach dem Fehlstart.

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