Prominente Ausfälle bei den Bayern

Ohne „Robbery“: Garcia gefällt’s

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Werder-Profi Garcia

Bremen - Für gewöhnlich freuen sich Profis nicht, wenn beim Gegner ein Spieler verletzt ausfällt – zumindest würden sie das öffentlich nicht zugeben. Es gehört sich eben nicht. Bei Santiago Garcia ist das diesmal etwas anderes.

Aus gutem Grund: Denn es geht um keinen geringeren als Arjen Robben, der sich beim Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk einen Nerv eingeklemmt hat. Der Bayern-Star ist einfach eine Klasse für sich und ein gefürchteter Beinknotenmacher. Außerdem liegt der Niederländer mit 17 Treffern auf Rang zwei der Torschützenliste. „Ich kann nicht sagen, dass ich es schade finde, dass Robben nicht dabei ist“, gesteht Garcia und grinst: „Für uns ist es gut, denn er ist ein super Spieler.“

Nun muss Werders Außenverteidiger auf der linken Seite nicht gegen Robben, sondern wahrscheinlich gegen Thomas Müller verteidigen. „Das ist für mich ein bisschen besser, Müller geht nicht so viel Eins-gegen-Eins wie Robben und ist auch nicht so schnell wie er.“ Aber ein viel leichteres Spiel erwartet der Argentinier trotzdem nicht, schließlich sei Müller nicht ohne Grund ein Weltmeister – „und die Bayern haben so viele klasse Spieler. Wenn einer ausfällt, spielt eben ein anderer.“

Demnach müssten die Bayern auch den zweiten prominenten Ausfall gut wegstecken: Franck Ribery bleibt wegen einer Stauchung im Sprunggelenk in München. „Das ist jedenfalls nicht schlecht für uns“, sagt Viktor Skripnik, der Werder-Coach betont aber zugleich: „So ein großer Unterschied wird es nicht sein, bei denen ist doch jeder gefährlich.“

Allerdings: Selbst für die Bayern ist der Ausfall von „Robbery“ ein großer Verlust. Denn gemeinsam kommen sie auf 39 Torbeteiligungen in dieser Saison. Neben seinen 17 Treffern bereitete Robben nach acht Tore vor. Ribery traf selbst fünf Mal und war neun Mal der Vorbereiter. Da können bei den Bayern nur Thomas Müller (elf Tore/zehn Assists) und Mario Götze (9/3) mithalten.

kni/ktu

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