Und Pasanen kann sowieso „überall spielen“ . . .

Prödls Durchbruch

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Keine Chance für Franck Ribéry: Sebastian Prödl gewann am Samstag nahezu alle Zweikämpfe

München (kni) · Naldos Pech ist sein Glück – Sebastian Prödl nutzte schon in den vergangenen Wochen den Ausfall des Brasilianers, um in der Innenverteidigung auf sich aufmerksam zu machen. Am Samstag gelang dem Werder-Profi dann in München der Durchbruch: 93 Prozent gewonnene Zweikämpfe und auch noch Fast-Torschütze – Prödl stand so sehr im Rampenlicht wie selten zuvor.

„93 Prozent – es freut mich, dass sich meine Leistung auch in so einer Zahl widerspiegelt“, freute sich der 23-Jährige: „Ich steigere mich von Spiel zu Spiel und bekomme immer mehr Selbstvertrauen.“ Dieser Speicher war ziemlich leer, denn als Notnagel kam Prödl nur selten zum Zug – und oftmals versagten ihm dann die Nerven. Jetzt wird er über einen längeren Zeitraum in der Startelf gebraucht und spielt richtig gut. „Es ist eingetreten, was wir immer gesagt haben: Sebastian braucht einfach Spielpraxis. Jetzt macht er sich wirklich gut“, sagte Werder-Boss Klaus Allofs.

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Ist Prödl nun der neue Abwehrchef? „Hört doch auf mit dieser Chefsache“, entgegnete der Österreicher den Journalisten: „Heute müssen wir auch Petri gratulieren – und Mikael und Clemens.“ Prödl hat eben Manieren, denkt sofort an seine Kollegen Pasanen, Silvestre und Fritz: „Wir haben gut harmoniert. Und zu Null zu spielen, ist das Wichtigste.“

Auch für Pasanen: „Die Null ist wichtig, die gibt uns Selbstvertrauen.“ Der Finne ist dort angelangt, wo er schon einmal vor Jahren bei Werder glänzte. Dann kam er meist auf den Außen zum Einsatz. „Petri können wir eben überall hinstellen“, schmunzelte Allofs.

Die neue Innenverteidigung steht – und ist sogar torgefährlich. Dass sein Kopfball in der fünften Minute erst an den Pfosten und dann an die Latte klatschte, trug Prödl mit Fassung: „So knapp liegt’s manchmal zusammen.“

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