Prödl sieht die große Konkurrenz

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Sebastian Prödl

Bremen - Eigentlich müsste sich Sebastian Prödl noch mitten in der Reha befinden. Sein Comeback war erst in sechs Wochen geplant, doch seit Dienstagabend ist der Werder-Profi wieder dabei. Und die 35 Minuten beim 1:0-Sieg gegen Everton haben ihm „ein gutes Gefühl gegeben. Ich weiß, dass der Gesäßmuskel hält. Das ist wichtig für den Kopf.“

Dem Österreicher ist allerdings nicht entgangen, dass Werder während seiner knapp fünfmonatigen Verletzungspause zwei neue Konkurrenten (Andreas Wolf und Sokratis) für seine Position verpflichtet hat. Hinzu kommen noch Per Mertesacker und Naldo, der ebenfalls an seinem Comeback arbeitet. „Fünf Innenverteidiger sind schon eine Menge Holz. Da werden bald Spieler auf der Tribüne sitzen, die normalerweise spielen würden“, sorgt sich Prödl.

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Er selbst will natürlich unten auf dem Rasen stehen. Deshalb schiebt der 24-Jährige jede Menge Extra-Schichten. Denn die Einwechslung gegen Everton war nur der erste Schritt. „Mir fehlt noch ein bisschen Kraft. Zehn bis 14 Tage muss man mir schon noch geben, um noch mehr an die Grenze zu kommen“, sagt Prödl.

Ein bisschen Vorsicht ist immer noch angebracht. Denn die Verletzung war ungewöhnlich, es gab kaum Vergleichbares im Spitzenfußball. Das sei allerdings auch ein Grund dafür gewesen, dass sich die Leidenszeit verkürzt habe. „Eine Prognose war damals schwierig“, erinnert sich Prödl: „Aber es lag auch am Ehrgeiz der Physiotherapeuten und an meinem, dass ich schon da bin.“ · kni

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