„Es sind ein paar Aktionen passiert“

Prödl poltert gegen Schaaf

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Sebastian Prödl

Bremen - Für die Werder-Profis ist es immer wieder ein Spagat: Die Arbeit des neuen Trainers (Robin Dutt) wollen sie loben, aber damit nicht den alten Coach (Thomas Schaaf) schlecht reden. Was sie wirklich über alt und neu denken, bleibt ihr Geheimnis. Sebastian Prödl macht da nicht mit. Der österreichische Nationalspieler ist seit Sonntag wieder dabei – und blickt als erster Werder-Profi kritisch auf die Ära Schaaf zurück.

„Es sind ein paar Aktionen passiert, die für mich schwer nachzuvollziehen waren. Für den Trainer waren sie nachvollziehbar“, erinnert sich Prödl und fügt an: „Deshalb sage ich, dass es wichtig ist, in seiner Karriere unter mehreren Trainern gespielt zu haben. Und natürlich hoffe ich, dass sich durch den Trainerwechsel für mich etwas ändert.“ Klare Worte, die Prödl noch mit einem Beispiel verstärkt: „Die frühzeitige Auswechslung gegen Wolfsburg – so etwas bleibt hängen. Das tut keinem Spieler gut.“ Nach 33 Minuten hatte Schaaf den Innenverteidiger beim Stand von 0:2 vom Platz geholt und damit zum Sündenbock gemacht. Ein Gefühl, dass Prödl nicht zum ersten Mal in seinen fünf Jahren in Bremen hatte. Die angedachte Führungsrolle traute ihm Schaaf nicht wirklich zu, einen Stammplatz gab es immer nur übergangsweise. Allerdings spielte Prödl auch nicht so stark, dass der Coach überhaupt nicht an ihm vorbeikam.

Nun hofft Prödl auf Besserung und gibt sich kämpferisch. „Ich sehe mich in der Rangordnung weit oben. Ich habe die Erfahrung, die Qualität und das Selbstvertrauen“, sagt der 26-Jährige mit Blick auf die drei Kollegen im Abwehrzentrum: Assani Lukimya, Mateo Pavlovic und Neuzugang Luca Caldirola.

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Dass Werder nach der Horror-Saison als Abstiegskandidat gilt, „das ist mir wurscht, das spornt mich höchstens noch an“. Aber zugleich warnt er auch: „Auf dem Papier haben wir eine gute Mannschaft, aber wir dürfen nicht mit den Augen denken, wir müssen hart arbeiten.“ · kni

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