Konkurrenzkampf mit Lukimya „muss mich noch stärker machen“

Prödl nimmt sich in die Pflicht

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Angespornt: Innenverteidiger Sebastian Prödl. ·

Bremen - Sebastian Prödl fällt ein bisschen aus der Reihe. Insgesamt ist Werder in dieser Saison weitgehend vom Verletzungspech verschont geblieben – für den Österreicher gilt das jedoch nicht.

Erst muskuläre Probleme, dann Verletzungen im Gesicht und am Becken, zuletzt Beschwerden an den Adduktoren. Die Folge: Prödl musste mehrfach pausieren, verlor seinen Rhythmus und seinen Platz in der Startelf. Zuletzt saß er zwei Mal bis zur Schlussphase auf der Ersatzbank – erst auf Schalke, nachdem er mehrere Tage lang im Training gefehlt hatte. Zuletzt aber auch im Heimspiel gegen Düsseldorf, obwohl der 25-Jährige wieder topfit war. „Das war überraschend für mich, keine Frage“, gesteht Prödl: „Ich war gut drauf und bin davon ausgegangen, dass ich spiele.“

Training der Profis am Dienstag

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Dass sein Konkurrent Assani Lukimya den Vorzug erhielt, kann der österreichische Nationalspieler allerdings auch nachvollziehen: „Es war ja nicht grundlos, dass ,Luki’ gespielt hat. Er hatte es sich verdient.“ Weil Lukimya gegen Düsseldorf Gelb-Rot sah, fehlt er am Samstag in Wolfsburg – und Prödl ist wieder drin im Team.

In der kommenden Woche wird der Konkurrenzkampf um den Platz neben Sokratis dann neu entfacht. Kein Problem, findet Prödl: „Es spornt mich an, meinen Platz verteidigen zu müssen. Das muss mich noch stärker machen.“ · mr

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