Die Folgen des Naldo-Wechsels

Gut für Prödl, gut für Lukimya

Werder-Bremen - ZELL AM ZILLER · Nun ist Naldo bei Werder Vergangenheit, und einige Werder-Profis werden sich über den Wechsel des Brasilianers zum VfL Wolfsburg durchaus freuen. So deutlich würde das natürlich niemand sagen, aber Sebastian Prödl gesteht immerhin: „Naldo war ein starker Konkurrent, und der ist jetzt weg. Das steigert für jeden die Chancen.“

Speziell für ihn. Bislang galt der Österreicher in der Innenverteidigung als Nummer drei – hinter Sokratis und Naldo. Jetzt winkt der Stammplatz, wenngleich Prödl betont: „Ich hätte auch spielen wollen, wenn Naldo geblieben wäre. Ich bin kein junger Spieler mehr. Mit 25 Jahren ist es an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen.“

Assani Lukimya ist sogar schon 26 Jahre alt, trotzdem stellt der Neuzugang von Fortuna Düsseldorf noch keinen Führungsanspruch. Schließlich kommt er aus der Zweiten Liga, muss sich im Fußball-Oberhaus erst noch beweisen. Dass Naldo nun fort ist, kommentiert er nur vorsichtig: „Es liegt an mir, ob ich spiele. Ich bin zu Werder gekommen, um mich mit Spielern wie Naldo zu messen.“ Das muss Lukimya jetzt nicht mehr, vor ihm stehen nur noch Prödl und der unantastbare Sokratis. Allerdings: Werder sucht noch eine passende Verstärkung für die Innenverteidigung. Dann könnte die Konkurrenz wieder größer werden. · kni

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