Grünes Licht für die „richtige“ Rückkehr

Prödl hält wieder den Kopf hin

Sebastian Prödl ·

Bremen - Gestern war ein ganz wichtiger Tag für Sebastian Prödl. Auf den Trainingsplatz durfte der Werder-Verteidiger schon seit über einer Woche, aber gestern standen erstmals seit seiner schweren Gesichtsverletzung (Oberkiefer- und Nasenbeinbruch) wieder Kopfbälle auf dem Programm.

Die extra noch etwas platteren und nicht so harten Bälle wurden locker angeworfen, doch das reichte dem 24-jährigen Österreicher fürs Erste: „Mir hat schon noch ein bisschen der Mut gefehlt“, gestand Prödl, der sich aber insgesamt zuversichtlich anhörte: „Ansonsten war alles o.k., die Aussichten sind ganz gut. Ich denke, wir können das Programm jetzt langsam steigern und dann auch mit Flanken anfangen.“

Seit dem 21. Januar, als ihn Kaiserslauterns Dorge Kouemaha mit dem Fuß voll im Gesicht erwischte, fehlt Prödl nun schon. Doch er war seitdem nicht untätig, hat das trainiert, was er trainieren konnte – Kondition. „Es fehlt natürlich noch ein Stück, aber ich habe auch schon einiges dazugewonnen und aufgeholt“, meinte Prödl. Am Mittwoch nun bekam er von Dr. Francois Lanners, der ihn im Klinkum DIAKO in Bremen operiert hatte, im Abschluss-Check grünes Licht für die „richtige“ Rückkehr. Und das nächste Ziel heißt jetzt Mannschaftstraining. „Wenn ich nächste Woche wieder dabeisein könnte, wäre das ein Traum“, sagte Prödl und fügte an: „Dann wäre wirklich alles sehr gut gelaufen.“ Einen Termin, wann er wieder zum Werder-Kader gehören kann, mag sich der Österreicher aber (noch) nicht setzen: „Darüber können wird dann vielleicht nächste Woche sprechen.“ · mr

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