Prödl glaubt an Arnautovic: „Er steckt das weg“

Rückendeckung von den Kollegen: Marko Arnautovic.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Marko Arnautovic kapselte sich auch gestern noch komplett ab. Wortlos ging der Offensivspieler an den wartenden Journalisten vorbei. Er wollte noch immer nicht über das Pokalspiel in München sprechen. Vermutlich nagen die vergebenen Chancen weiterhin heftig an dem 21-Jährigen.

Unterstützung erhielt Arnautovic dafür von seinen Kollegen. „Sicherlich waren große Möglichkeiten da, doch es gibt manchmal Tage, da gehen die Dinger einfach nicht rein“, sagte Clemens Fritz. Der Rechtsverteidiger glaubt aber nicht, dass sein Mitspieler nun in ein mentales Loch fallen könnte. „Er weiß, was er kann. Er ist selbstbewusst und auch selbstkritisch genug, um damit umzugehen“, glaubt Fritz: „Er weiß, dass er noch jung ist und noch viel Potenzial nach oben hat. Er ist schon sehr weit, aber er muss sich natürlich noch weiterentwickeln. Da sehe ich kein Problem, denn Marko ist sehr lernwillig.“

Sebastian Prödl, österreichischer Landsmann von Arnautovic, nahm seinen Kumpel gestern noch einmal ausdrücklich in Schutz. „Es ist ja nicht so, dass nur er die Chancen hatte. Ich hatte auch eine. Man sollte das also nicht auf Marko schieben“, forderte der Innenverteidiger: „Er ist mental stark genug, um das wegzustecken. Wir glauben an seine Qualität. Wichtig ist, dass er das Vertrauen in der Mannschaft hat. Er hat gegen Köln und Enschede wichtige Tore für uns geschossen, und er wird sie wieder schießen.“

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