Rotsünder hofft auf eine milde Strafe

Prödl giftet gegen Gomez

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Sebastian Prödl giftet gegen Gomez

Bremen - Für Wolfgang Rolff war die Sache glasklar. „Basti hat den Ball nicht getroffen – Rote Karte“, legte sich Werders Co-Trainer Wolfgang Rolff gestern im Fall Prödl fest. Der Österreicher hatte Mario Gomez in der 44. Minute als letzter Mann im Strafraum zu Fall gebracht und Schiedsrichter Marco Fritz keinen Moment gezögert, um Rot zu zücken.

Im Prinzip fand Prödl die Entscheidung auch okay, aber er ärgerte sich gewaltig über seinen Gegenspieler: „Ja, es gab Kontakt. Aber der Gomez hebt da schon sehr leicht ab. Das war auch seine einzige Absicht, denn er hatte sich den Ball schon viel zu weit vorgelegt.“ Auch deshalb hofft Prödl auf eine milde Strafe für seine erste Rote Karte in der Bundesliga. Der 25-Jährige denkt dabei an eine Sperre von einem Spiel, wahrscheinlicher ist das Doppelte.

„Auf jeden Fall wird er uns fehlen, und das ist nicht gut“, meinte Rolff, der den Innenverteidiger aber in Schutz nahm: „Der Fehler wird vorher gemacht, indem der Pass auf Gomez nicht verhindert wird. Für Basti ging es dann nur noch darum, etwas zu retten. Das ist eine 50:50-Chance.“ · kni

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