Prödl in Bremen, aber für Austria-Spiele reicht‘s nicht

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Die erste Etappe hat Sebastian Prödl bewältigt, das Ziel ist aber noch lange nicht in Sicht. Seit vergangenem Freitag ist der Innenverteidiger zurück in Bremen – nach einer knapp vierwöchigen Reha in Donaustauf.

Das rechte Knie ist nun so weit gestärkt, dass der Österreicher sein Aufbautraining bei Werder fortsetzen kann. „Es geht besser, aber es ist noch nicht gut“, sagt der 22-Jährige, dem am 28. August bei einer Operation in Augsburg der Meniskus geglättet worden war. Immer noch zeigt das Gelenk bei Belastung eine Reaktion, schwillt leicht an. Deshalb ist Vorsicht geboten. Und Geduld gefordert. Prödl: „Die aufzubringen ist zwar schwierig für mich, doch es muss sein. Ich hätte gerne einen Fahrplan wie es weitergeht, aber im Moment bleibt mir nichts anderes übrig, als von Tag zu Tag zu schauen.“

Ein bisschen schielt er dennoch Richtung 22. Oktober und 5. November. Dann stehen die Europa-League-Duelle mit Austria Wien an. Logisch, dass der österreichische Nationalspieler gegen seine Landsleute gerne dabei wäre: „Das wäre schon schön, denn ich habe viele Freunde, die bei Austria spielen. Aber wenn ich es bis dahin nicht schaffe, schaue ich mir unsere Siege eben von der Tribüne aus an…“

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