PR-Tour bringt „keine eklatanten Unterschiede“

Werder-Bremen - DUBAI · Die PR-Tour ist beendet. Werder Bremen hat erstmals eine Visitenkarte in Dubai abgeben, und Trainer Thomas Schaaf, der seine Mannschaft zehn Jahre lang in Trainingslagern gegen störende Einflüsse jedweder Art abgeschottet hatte, fand es gar nicht so schlimm. „Für die Mannschaft war alles wie immer“, sagt er, „es gab keine eklatanten Unterschiede zu anderen Trainingslagern.“

Dass die Offiziellen – ihn eingeschlossen – deutlich mehr Termine zu bewältigen und deutlich mehr Hände zu schütteln hatten, sei eine andere Sache. „Die Geschäftsleitung will neue Märkte eröffnen – dann gehört das dazu.“

Einmal mussten aber auch die Spieler mitmachen. Wie beim TV-Talk mit dem FC Bayern im Studio des Dubai Sports Channel. Frings, Pizarro und Mertesacker wurden als Speerspitzen der Werder-Prominenz eingesetzt, um 100 Millionen Zuschauern in 23 Ländern zuzulächeln. Das sei zwar „außergewöhnlich“ gewesen, räumt Schaaf ein, „aber gegen einen Termin zwischendurch ist nichts einzuwenden.“

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