Werder und Wolfsburg lassen heute den Supercup aufleben

Pokal trifft Schale

Offenbach-Post

Werder-Bremen - BREMEN (kni) Die Wiedergeburt des Supercups soll heute in Wolfsburg auch ohne Segen der DFL und des DFB ein Fußball-Fest werden. Meister VfL Wolfsburg empfängt Werder Bremen (20.20 Uhr/live im ZDF) – ein Sponsor hat den nur inoffiziellen Titel ausgelobt.

Doch die Trophäe ist beiden Teams ohnehin egal. Hüben wie drüben wird nur von einem interessanten Test gesprochen, schließlich befinden sich die Clubs mitten in der Vorbereitung.

„Wir wissen, dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind. Deshalb werden wir die Leistung auch entsprechend einordnen“, sagte zum Beispiel Werder-Boss Klaus Allofs. Trotzdem wird sich sein Team professionell vorbereiten. Bereits am Morgen geht’s in ein Hotel nach Wolfsburg. Die verletzten bzw. erkrankten Daniel Jensen, Markus Rosenberg und Sebastian Prödl fahren nicht mit. Gleiches gilt wohl auch für Neuzugang Marko Marin (Fußverletzung). „Er hat Probleme beim Schießen“, berichtet Allofs. Unwahrscheinlich ist auch der Einsatz von Hugo Almeida (Leistenprobleme). Dafür könnten Mesut Özil und Sebastian Boenisch ein rasches Comeback feiern. „Aber höchstens für ein paar Minuten“, meinte Allofs. Schließlich treten die beiden U 21-Europameister nach ihrem Urlaub erst heute ihren Dienst bei Werder an.

Personelle Probleme hat auch Armin Veh. Der neue VfL-Coach muss auf Torwart Diego Benaglio, Mittelfeldspieler Makoto Hasebe und Stürmer Edin Dzeko verzichten. Trotzdem freut sich Veh nach den Spielen gegen unterklassige Teams „auf den ersten richtigen Test gegen einen Gegner auf Augenhöhe“. Das Interesse in Wolfsburg hält sich allerdings in Grenzen, das Stadion wird mit 15 000 Besuchern wohl nur halb gefüllt sein.

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