Platzwunde: Mertesacker mit vier Stichen genäht

Autsch! Ausgerechnet an seinem Geburtstag hat es Per Mertesacker böse erwischt.

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Zum Geburtstag gab’s keinen Blumenstrauß, nur ein Veilchen. Aber was für eins: Mit schlimm angeschwollener Augenbraue kam Per Mertesacker gestern aus der Kabine.

Im Training war er bei einem Kopfballduell mit Niklas Andersen zusammengeprallt. Ergebnis: Klaffende Platzwunde über dem rechten Auge. „Zuerst habe ich das gar nicht realisiert, erst als das Blut lief habe ich gemerkt, dass da ’was kaputt ist“, sagte Mertesacker, der gestern 25 Jahre alt wurde.

Groß gefeiert hat er bestimmt nicht mehr. Denn noch vor Trainingsende düste er schon mit Physiotherapeut Holger Berger ins Krankenhaus. Die Wunde wurde mit vier Stichen genäht, der Kopf untersucht. Aber: „Es ist nichts weiter passiert, mir geht’s schon wieder ganz gut“, erklärte der Innenverteidiger, bevor er sich frisch verarztet und mittlerweile auch geduscht vom Stadion auf den Heimweg machte. Sein Einsatz morgen in der Europa League gegen Athletic Bilbao sei nicht gefährdet, meinte er und erinnerte an seine Nehmerqualitäten: „Ich habe schon mit ganz anderen Verletzungen gespielt.“

Zum Beispiel mit dieser: Ein Zusammenprall mit dem damaligen Gladbach-Verteidiger Steve Gohouri brachte ihm im März 2007 eine 6,5 Zentimeter lange Platzwunde ein. Auch damals war’s die rechte Augenbraue. Mehr als zehn Stiche waren nötig, um den Cut zu nähen. Dennoch stand „Merte“ in der nächsten Partie auf dem Platz. „Im Vergleich dazu ist es diesmal nur eine oberflächliche Wunde“, sagte der Nationalspieler.

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