Die Gallionsfigur ist zurück

Mit Pizarro ist Werder hoffähig

Werder-Bremen - Claudio Pizarro ist zurück! Die monatelange Ungewissheit hat endlich ein Ende und Werder einen Stürmer, mit dem sich der Club überall sehen lassen kann. Der Peruaner macht die Bremer wieder hoffähig.

Pizarro war in der vergangenen Saison der Orientierungspunkt in der Offensive, er wird es wieder sein. Denn er vermengt Technik, Spielverständnis, Torriecher, Cleverness und Erfahrung zu einer Qualität, über die kein anderer Stürmer im Bremer Team verfügt. Pizarro geholt – beziehungsweise behalten – zu haben, ist deshalb immens wichtig für den Erfolg der Mannschaft und damit für die Zukunft des Clubs.

Klar, auch mit Pizarro ist Werder in der vergangenen Saison auf Platz zehn der Bundesliga abgestürzt. Wieso jetzt also so tun, als ob er der Messias wäre? Drei Gründe:

Erstens: Ohne Claudio Pizarro hätte es für Werder kein UEFA-Pokal-Finale und keinen DFB-Pokal-Sieg gegeben. Er hat in beiden Wettbewerben mehr als einmal das Überleben gesichert.

Zweitens: Er hat die Strahlkraft eines internationalen Stars, ist deshalb die Gallionsfigur.

Drittens: Mit 31 Jahren hat er keine Flausen mehr im Kopf. Bei größeren Clubs als Werder war er schon. Und ist nicht wirklich glücklich geworden. In Bremen gefällt’s ihm. Das kann nur Gutes bedeuten.

Carsten Sander

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