Aber wer stürmt heute für Werder gegen Stuttgart?

Die Pizarro-Vertreter wittern ihre große Chance

Diese Stürmer hoffen auf einen Startplatz: Marko Arnautovic,

Bremen - Einige Zuschauer suchten ihn gestern tatsächlich noch: Claudio Pizarro. Doch der Star des SV Werder Bremen fehlte natürlich beim Abschlusstraining für das heutige Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr). Der Peruaner hatte seinen Ausfall wegen einer Knieverletzung unter der Woche längst angekündigt, und nun gab auch Thomas Schaaf klein bei.

 Von Hoffnung bis zum Spiel war gestern beim Werder-Coach keine Rede mehr, der 50-Jährige verwies nur wortkarg auf den kurz darauf vom Club veröffentlichten Kader – und da tauchte der Name Pizarro nicht auf. Also müssen es heute andere im Werder-Sturm richten – aber wer?

Die besten Karten hat Marko Arnautovic. Der Österreicher gehörte auch mit Pizarro zur Startelf und sollte seinen Platz behalten. Als heißester Kandidat für den Pizarro-Posten galt bis gestern Markus Rosenberg. „Ich hoffe, dass ich spiele, und ich hoffe, dass ich es dann auch gut mache“, sagte der Schwede. Sein Plus: Am ersten Spieltag, als Pizarro wegen Knieproblemen nur zuschaute, traf er beim 2:0-Heimsieg gegen Kaiserslautern doppelt. Sein Minus: Danach gab’s nur noch einen weiteren Treffer – als „Joker“ beim 2:1-Erfolg in Hoffenheim.

Markus Rosenberg

Eine Rolle , über die Sandro Wagner (lediglich vier Einwechslungen ohne Tor) bislang zwar nicht hinausgekommen ist, aber der lange Zeit aussortierte Angreifer könnte heute ein Überraschungsgast in der Startelf werden. Denn bei den Übungseinheiten hinterließ er zuletzt einen starken Eindruck. „Ich habe gut trainiert, ich fühle mich gut, natürlich möchte ich spielen“, sagte der wieder selbstbewusster wirkende 23-Jährige, um dann noch Grundsätzliches folgen zu lassen: „Sicher ist es schwer, so einen tollen Stürmer wie Claudio zu ersetzen, aber wir anderen Stürmer haben auch Qualität. Jetzt haben wir die Chance, das zu zeigen – und diese Chance müssen wir auch nutzen.“

Für Werder wäre das extrem wichtig. Nach der 0:5-Klatsche in Mönchengladbach herrscht Alarmstimmung an der Weser. Die Angst geht um, dass die Bremer abstürzen. Die Stuttgarter könnten Werder mit einem Sieg von Platz fünf verdrängen. „Wir haben vier ganz wichtige Spiele vor der Brust, in denen sich zeigen wird, wohin die Reise geht. Das hat der Trainer auch ganz klar angesprochen“, berichtete Wagner.

und Sandro Wagner 

Neben dem Angreifer darf sich auch Marko Marin Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen. Schließlich hat Mehmet Ekici zuletzt als Spielmacher alles andere als überzeugt. In der Abwehr dürfte Aleksandar Ignjovski den gesperrten Sokratis ersetzen. Aber letztlich ist es egal, mit welchem Personal Schaaf heute antritt, es zählt eigentlich nur, was Wagner fordert: „Wir müssen schauen, dass wir oben dranbleiben.“

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