Allofs kündigt intensive Unterredungen an

Pizarro-Transfer – jetzt wird es ernst

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Die Frage stellt sich nicht erst seit gestern: Wird Claudio Pizarro in Bremen bleiben?

Jetzt kommt erstmals Bewegung in die gewünschte Weiterverpflichtung des 30-jährigen Stürmers, denn Werder-Sportchef Klaus Allofs kündigte an, sich der Sache intensiv anzunehmen. „In der ersten Woche nach dem Trainingsauftakt werde ich die ersten Gespräche führen, die uns weiterbringen werden“, sagte der 52-Jährige.

Zunächst will sich Allofs mit Pizarro und dessen Berater Carlos Delgado zusammensetzen. „Dass beide Seiten weiter gemeinsam arbeiten wollen, beruhigt zumindest. Und damit sind auch zwei wichtige Voraussetzungen erfüllt, doch es gibt noch mehr Dinge, die da zusammenkommen“, meinte Allofs. Da sei Pizarros Situation bei Chelsea, sein dort hoch dotierter Vertrag bis 2011. „Wir müssen wissen, wie Chelsea plant und über die finanziellen Dinge reden“, erklärte der Bremer Sportdirektor.

Dennoch geht der Werder-Boss davon aus, dass die Verpflichtung von Pizarro – geplant ist eine erneute Ausleihe für ein Jahr – wieder zu einer Hängepartie wird. „Wir müssen doch nur auf das letzte Jahr zurückblicken. Da waren alle sehr ungeduldig. Doch unsere Geduld hat uns schließlich auch zum Ziel geführt“, erinnert der Sportchef.

Unabhängig von der Personalie Pizarro sieht Allofs die Situation im Bremer Angriff aber „ganz gelassen. Wir haben in Moreno, Almeida, Rosenberg und Sanogo vier Stürmer.“ Zwar sei Rosenberg zuletzt außer Form gewesen und auch Rückkehrer Sanogo habe in Hoffenheim nicht geglänzt, „doch wir glauben an ihre Qualitäten. So etwas kann man nicht verlernen.“

In einem Gespräch mit Sanogo hat Allofs erkannt, „dass er es endlich begriffen hat. Es lag an ihm allein und nicht an Werder oder Hoffenheim, dass er sich nicht durchgesetzt hat.“

Diese Einsicht, so Allofs, habe nun dazu geführt, Sanogo nicht mehr um jeden Preis zu verkaufen: „Wir werden ihn nicht verschenken und auch kein Geld hinterherwerfen.“ Allerdings dürfte Sanogo schlechte Karten haben, wenn Allofs seinen Wunschstürmer Pizarro ein weiteres Jahr an die Weser holt. Dann „sind Veränderungen nicht auszuschließen“, sagt Allofs. Sprich: Sanogo wird doch verkauft.

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