Einsatz aber noch fraglich – wie bei Fritz

Pizarro schon wieder am Ball

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Bremen - Claudio Pizarro steht wieder auf dem Trainingsplatz – immerhin. Gestern Mittag drehte der Peruaner mit Physiotherapeut Sven Plagge ein paar Runden und arbeitete auch ein bisschen mit dem Ball.

Das heißt aber noch nicht, dass der 37-Jährige morgen im Heimspiel gegen Augsburg zur Verfügung steht. Der Bremer Torjäger, der beim 2:1 im Hinspiel mit einer herrlichen Direktabnahme sein erstes Saisontor erzielt hatte, hat seine Rippenprellung und den Faserriss in der Bauchmuskulatur noch nicht vollends auskuriert und droht weiterhin auszufallen – genau wie Kapitän Clemens Fritz (Oberschenkelprellung), der sich gestern erneut behandeln ließ. „Beide haben noch Probleme, aber die Hoffnung ist da. Wir müssen abwarten, leider“, sagt Trainer Viktor Skripnik. Heute entscheidet sich, ob es bei den beiden Routiniers für den Kader reicht.

Falls nicht, wäre das für Werder in dieser so wichtigen Partie „ein großer Verlust“, findet Mittelfeldmann Fin Bartels: „Sie haben zuletzt sensationelle Leistungen gebracht.“ Skripnik sieht es genauso. Dem Coach würden dann noch mehr Stammkräfte fehlen. „Fast eine halbe Mannschaft“, stöhnt der Ukrainer und meint damit auch Papy Djilobodji (Sperre) und Philipp Bargfrede (Meniskus-OP). Letztgenannter fehlt schon so lange, „über ihn redet schon gar keiner mehr“, sagt Skripnik. Doch der Coach jammert nicht und betont: „Wir haben auch schon ohne sie Punkte gesammelt, in Dortmund zum Beispiel ohne Pizarro sehr gut gespielt.“

Wenn Fritz und Pizarro heute Nachmittag den Daumen senken, müssen morgen andere Bremer mehr Verantwortung übernehmen. Zum Beispiel Jannik Vestergaard. Der dänische Abwehrchef durfte sich am Mittwoch ein wenig schonen, gab gestern aber wieder „Vollgas“ (Skripnik). Oder Zlatko Junuzovic, der Werder als Kapitän aufs Feld führen würde. „Er geht in jedes Spiel wie ein Führungsspieler – egal, ob Fritz und Pizarro dabei sind oder nicht“, lobt Skripnik: „So ist das bei ihm in letzter Zeit. Wir sind froh über seine Form.“ - mr/kni

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