Fortschritte bei den verletzten Offensiv-Stars

Pizarro auf dem Platz, Kruse in Bewegung

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Ein Zeichen der Besserung: Claudio Pizarro trainiert wieder mit Ball.

Bremen - Nach dem geglückten Ausflug ins Grüne trug Claudio Pizarro ein zufriedenes Lachen zurück in die Kabine. „Heute war es gut“, sagte der 37-Jährige gegenüber Reportern des TV-Senders Sky, als er Trainingsplatz 10 am Weserstadion verließ. Es war endlich mal wieder eine Freiluft-Einheit des seit Saisonbeginn verletzten Torjägers – und der Ball war sogar schon dabei.

Der Physiotherapeut allerdings auch. Er dosierte genau die Belastung, die immer noch als gering einzustufen ist. Weshalb der Weg bis zur Vollbelastung sicherlich noch ein langer sein wird für Pizarro. Aber ein schüchternes Zeichen, dass es aufwärts geht, war die Einheit allemal. Der Torjäger leidet seit Wochen an muskulären Beschwerden in den Beinen, die ihren Ursprung im Rücken haben.

Auf den wenigen Metern zwischen Platz und Stadiontor gab der Peruaner freilich keine Prognose ab, wann man ihn wieder in der Bundesliga sehen wird. „Fragen Sie den Doktor“, sagte er und verschwand samt Physiotherapeut, Ballkoffer, Gymnastikmatte und zufriedenem Lachen im Inneren des Weserstadions.

Dort wird er wohl auf Max Kruse getroffen sein. Denn der zweite aktuell verletzte Offensivstar der Bremer hat jetzt sein Reha-Training gestartet. Seit dem Wochenende ist der 28-Jährige, der sich im DFB-Pokalspiel in Lotte einen Außenbandriss im Knie zugezogen hatte, wieder ohne Krücken unterwegs. Nun sitzt er auch schon im Fitnessraum auf dem Rad. In einem Live-Video auf seiner Facebook-Seite sagte er: „Ich kann mich endlich wieder bewegen, das fühlt sich sehr gut an.“ Und das operierte Knie toleriere bislang die Belastung.

csa

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