Pizarro: Matchwinner und Buhmann

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Von den Mitspielern geliebt, von den Gegner nicht so ganz: Claudio Pizarro

Nürnberg - Als die Partie längst entschieden war, drehte sich wieder einmal alles um Werders Routinier Claudio Pizarro. Bei einem Zweikampf mit Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer fiel der Stürmer plötzlich zu Boden.

Schiedsrichter Michael Weiner sah trotz wütender Proteste der Franken ein Foul an dem Peruaner, Sandro Wagner traf mit seinem zweiten Elfmeter-Treffer zum wichtigen 3:1-Auswärtserfolg der Hanseaten.

Pizarro war mit der Szene kurz vor Abpfiff endgültig zum Mann des Spiels geworden. Schon den Elfmeter zur Führung durch Wagner (27.) hatte der 32-Jährige herausgeholt und mit seinem glücklichen Tor (50.) die Weichen auf Sieg gestellt. Doch am Ende drehte sich alles nur um die Szene vor der zweiten Elfmeter-Entscheidung Weiners, der nachher sichtlich geschafft zugab: „Es gab schon angenehmere Spiele.“

Eine Schwalbe Pizarros sei es gewesen, beteuerte „Club“-Keeper Schäfer. „Jeder imStadion hat es gesehen, nur der Schiedsrichter nicht.“ Pizarro wollte dies so nicht stehen lassen: „Der zweite Elfer war nicht so klar wie der erste. Aber für mich war es einer, denn es gab einen Kontakt.“ Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 2. April wird Pizarro aber anderen das Rampenlicht überlassen müssen: Der Peruaner sah am Samstag seine fünfte Gelbe Karte und muss pausieren.

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