Torjäger nimmt Kollegen in die Pflicht und bedauert den Verkauf von Almeida

Pizarro – klare Ansage an Sturmpartner Arnautovic

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Er ist wieder fit – und der Hoffnungsträger schlechthin: Claudio Pizarro soll Werder Bremen in der Rückrunde aus der Krise schießen. Im Trainingslager in Belek sprach der 32-jährige Topstürmer gestern

Werder-Bremen - BELEK · Er ist wieder fit – und der Hoffnungsträger schlechthin: Claudio Pizarro soll Werder Bremen in der Rückrunde aus der Krise schießen. Im Trainingslager in Belek sprach der 32-jährige Topstürmer gestern über:

Training in Belek - Tag 3

Training in Belek - Tag 3

seine Verletzung

Der Muskel ist wieder okay, jetzt versuche ich, schnell in Form zu kommen, um der Mannschaft zu helfen. Drei Muskelfaserrisse in Folge habe ich in meiner Karriere noch nicht gehabt. Vielleicht habe ich mich immer wieder verletzt, weil ich zu naiv war. Ich hatte mich gut gefühlt, doch der Muskel war noch nicht in Ordnung. Daraus habe ich gelernt.

den Abstiegskampf

Daran denke ich gar nicht. Sicherlich sind wir in einer schwierigen Situation, doch in erster Linie habe ich im Kopf, dass wir uns verbessern müssen. Wir müssen positiv denken. Die Liga ist in diesem Jahr so verrückt – warum sollten wir nicht doch noch einen internationalen Platz schaffen? Wir müssen aber auf den Punkt topfit sein. Wir haben keine Zeit zu verlieren.

seine Messiasrolle

Ich habe immer Druck, und der wird nicht größer, weil Hugo jetzt weg ist. Es gibt nicht nur einen, der Tore schießt. Wir haben viele, die das können. Wichtig ist, dass ich der Mannschaft helfen kann. Mit Toren, aber auch mit der Unterstützung der ganz jungen Spieler. Die sind teilweise noch ein bisschen schüchtern.

den Verkauf von Almeida

Ich habe immer gesagt, dass Hugo ein guter Spieler ist. Für mich ist es nicht so schön, dass er weg ist. Er hat viele Tore geschossen, wir hatten eine gute Beziehung. Ich hoffe, dass wir das Loch stopfen können. Ob es riskant war, ihn abzugeben, kann ich jetzt nicht beantworten. Sollte in der Rückrunde alles schlecht laufen, kann man sagen: Ja, es war die falsche Entscheidung. Läuft’s gut – und davon gehe ich aus – war‘s die richtige. Es war die Entscheidung des Vereins – und die müssen wir akzeptieren.

Huuuuuugo geht von Bord

den Abgang von Özil

Wir wissen, dass Mesut ein super Spieler war und ist. Und in ein paar Spielen in der Hinrunde hätte er sicherlich auch den Unterschied ausgemacht. Doch er ist nicht mehr da – das müssen wir begreifen.

Sturmpartner Arnautovic

Arnautovic hat einen speziellen Charakter. Ich weiß nicht, warum er so ist. Das müssen Sie seine Eltern fragen. Er ist ein guter Spieler, aber er muss begreifen, dass seine Qualitäten auf dem Platz zählen. Er soll guten Fußball spielen und alles andere weglassen. Wir haben das mit ihm besprochen, und er hat es verstanden.

Frings‘ Abschiedsgedanken

Es ist seine Entscheidung, ob er aufhört oder nicht. Torsten ist ein sehr guter Spieler, unser Capitan. Daher wünsche ich mir, dass er weitermacht. Das habe ich ihm zwar noch nicht gesagt – aber er weiß das schon . . .

Veränderungen bei Schaaf

Man verändert sich nicht, man lernt. Der Trainer hat sich nicht verändert, vielleicht macht er nur einige Kleinigkeiten anders.

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