Kündigung bei Werder aber zu erwarten

Pizarro: Kein Bayern-Kontakt

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Bremen - Die Uhr tickt, die Tage vergehen, die Entscheidung rückt näher. Kündigt Claudio Pizarro seinen Vertrag in Bremen? Oder sagt er noch mal Ja zu Werder? Bis zum 31. März, so sieht es die Vereinbarung zwischen Club und Spieler vor, muss Pizarro sich bekennen. Das hat er selbst unlängst verraten. Doch jetzt verwirft der Torjäger den einst gefassten Zeitplan: „Vielleicht dauert es länger. Wir haben noch viel zu besprechen.“

Der Grund für die Verzögerung könnte im Süden Deutschlands liegen. Dort diskutieren nämlich die führenden Köpfe des FC Bayern München, ob Pizarro zum zweiten Mal verpflichtet werden soll. Das berichtet jedenfalls die „Sport Bild“ und greift damit Gerüchte auf, die seit Wochen durch die Bundesliga geistern. Demnach soll Pizarro Bayerns-Torjäger Mario Gomez (22 Tore in der Liga, zehn in der Champions League) Konkurrenz machen.

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Schon 2001 holte der Rekordmeister den Peruaner von der Weser an die Isar. Pizarro blieb sechs Jahre. Geht er im Sommer wieder den gleichen Weg? Sympathien für den ehemaligen Arbeitgeber sind noch vorhanden. „Wieso sollte München für mich nicht in Frage kommen? Ich habe da alles gewonnen“, sagt der 33-Jährige. Er sagt aber auch: „Nein, es gibt keinen Kontakt.“ Doch selbst wenn es anders wäre, würde er es kaum zugeben. Pizarro ist abgezockt, lässt sich grundsätzlich nicht gerne in die Karten schauen.

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Es war schon verwunderlich, dass er vor knapp zwei Wochen preis gab, wie die Verabredung mit Werder aussieht: Entweder kündigt er bis zum 31. März seinen Vertrag oder die Zusammenarbeit geht wie gehabt bis 2013 weiter. Was bedeutet: Handelt Pizarro bis Monatsende nicht, gibt er die Option aus der Hand, am Saisonende ablösefrei zu sein. Sehr wahrscheinlich ist folglich, dass er sein Kündigungsrecht nutzt. Ohne gültigen Vertrag zu sein, garantiert Pizarro alle Freiheiten – freilich auch die, weiter mit Werder über die angebotene Vertragsverlängerung zu verhandeln. „Ich glaube“, sagt deshalb Klaus Allofs, „dass es für unsere Gespräche unerheblich ist, wenn Claudio kündigen sollte.“

Der Werder-Chef vermittelt insgesamt den Eindruck, dass er über alle Vorgänge rund um Pizarro bestens informiert ist. Angebote anderer Clubs inklusive. „Es wird Mitkonkurrenten geben“, sagt der Geschäftsführer. Ein zähes Pokerspiel, das deutet der 55-Jährige an, indes nicht: „Wir wollen schnell Klarheit haben. Egal, in welche Richtung.“ · csa

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