Schiri hat Attacke wohl nicht gesehen

Pizarro droht ein Nachspiel

Bremen - Erst gab’s die Entwarnung, und nun ist angeblich doch alles ganz anders. Gestern sickerte durch, dass Schiedsrichter Florian Meyer den Ellbogencheck von Claudio Pizarro gegen Holger Badstuber nicht gesehen hat. Und das hätte Folgen: Das DFB-Sportgericht könnte den Werder-Profi für diese Tätlichkeit nachträglich sperren.

Am Spieltag hatte es noch geheißen, Meyer habe die Aktion sehr wohl bemerkt, aber als nicht so gravierend bewertet und deshalb auf eine Bestrafung von Pizarro verzichtet. Die Fernseh-Bilder zeigen allerdings eindeutig, dass der Bremer dem Münchner kurz vor der Pause mit voller Absicht bei einem Positionskampf im Strafraum den Ellbogen in die Brust rammt.

„Claudio muss froh sein, dass es der Schiedsrichter nicht gesehen hat. Das war schon hart, was er gemacht hat“, sagte TV-Experte Giovane Elber bei „Liga Total“, gab dem Ex-Kollegen aber auch Rückendeckung: „Das gehört zum Fußball dazu. Ich habe oft gesehen, dass Badstuber Claudio am Trikot festgehalten hat. Deswegen hat er versucht, mit anderen Mitteln frei zu kommen.“ So sah es auch Werder-Boss Klaus Allofs: „Es gab eine Umklammerung. Dass sich Claudio da löst, das passiert doch ständig.“ Es bleibt abzuwarten, ob es der DFB-Kontrollausschuss genauso sieht. · kni

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