Aber noch braucht ihn Peru / Sonderurlaub

Pizarro denkt an die Binde

Claudio Pizarro

Mendoza · Kapitän der peruanischen Nationalmannschaft ist er schon, von Werder Bremen könnte er es bald sein: Claudio Pizarro liebäugelt damit, Werder künftig aufs Feld zu führen und damit Nachfolger des nach Kanada ausgewanderten Torsten Frings zu werden.

„Es kann sein“, gestand der 32-Jährige in einem Interview mit Radio Bremen im argentinischen Mendoza. Dort traf Pizarro gestern ein, um seine Nationalmannschaft bei der Copa America als Maskottchen zu unterstützen.

Natürlich hätte er lieber auf dem Platz gestanden, doch mit dem Innenband- riss im Knie, erlitten in einem Testspiel, hat er sich inzwischen arrangiert. Dabei half ihm auch die Unterstützung aus Bremen. „Natürlich wollten Klaus Allofs und Thomas Schaaf, dass ich schnell wieder in Bremen bin“, berichtete Pizaro: „Aber ich habe mit ihnen besprochen, dass die Mannschaft mich hier braucht, dass das ganz wichtig ist.“ Und letztlich hätten das sowohl der Werder-Boss als auch der Trainer verstanden und ihm für die Spiele gegen Uruguay (heute) und Mexiko (9. Juli) quasi Sonderurlaub gewährt. Danach geht‘s aber sofort nach Bremen, um dort die Reha fortzusetzen.

Pizarro rechnet damit, dass er noch vier bis fünf Wochen pausieren muss. Ein Einsatz beim ersten Pflichtspiel – DFB-Pokal am 30. Juli in Heidenheim – ist damit sehr unwahrscheinlich. Eine Woche später startet die Bundesliga – ob mit „Kapitän“ Pizarro bleibt abzuwarten. · kni

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