Peruaner will „in zwei bis drei Wochen“ wieder trainieren / Kapitän? „Wenn mich der Trainer fragt . . .“

Pizarro bringt gute Neuigkeiten mit

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Souveräner Sieger: Werder-Keeper Tim Wiese hatte während des Sulky-Rennens sogar noch Zeit, entspannt ins Publikum zu winken.

Bremen - Er kam spät, aber er kam noch – derjenige, auf den alle gewartet hatten: Gegen 16 Uhr traf Claudio Pizarro (32) gestern Nachmittag auf der Galopprennbahn in der Bremer Vahr ein. Dort verbrachten die Profis beim Werder-Renntag ein paar vergnügliche Stunden mit ihren Familien, schalteten mal ab vom Vorbereitungsstress.

Und der verletzte Peruaner hatte gute Nachrichten im Gepäck: „Es geht mir besser, ich kann schon wieder laufen – und in zwei bis drei Wochen will ich voll trainieren.“

Das heißt: Es ist durchaus realistisch, dass Pizarro – wie geplant – etwa Mitte August wieder einsatzfähig ist. „Das hoffe ich“, sagte der Bremer Torjäger und fügte mit Blick auf seine gesundheitlichen Fortschritte an: „Alles, was mit geraden Bewegungen zu tun hat, geht schon wieder ganz gut.“

Werder-Renntag in der Vahr

Werder-Renntag auf der Galopprennbahn

Nach seinem Innenband-riss im rechten Knie, den er sich in der Vorbereitung auf die Copa America in einem Testspiel der Nationalmannschaft zugezogen hatte, war Pizarro bis gestern noch in Südamerika. Gerne wäre er auch noch etwas länger geblieben, um seine Teamkollegen bei der kontinentalen Meisterschaft in Argentinien weiter zu unterstützen. Dort sieht es für Peru nach einem 1:0 gegen Mexiko und vier Punkten aus zwei Vorrundenpartien recht gut aus. Doch Pizarro wurde von Werder zurückbeordert und wird seine Reha nun in Bremen fortsetzen. „Ich habe die Hoffnung, dass er fünf, sechs Wochen nach seiner Verletzung wieder voll einsteigt“, sagte gestern Werder-Sportchef Klaus Allofs. Das wäre Ende Juli, das passt zu Pizarros Plan.

Bis dahin wird der Kapitän der peruanischen „Blanquirroja“ noch individuell arbeiten müssen und kann noch nicht so nah dran sein an der Mannschaft. „Ich kenne den Kader noch nicht so genau“, meinte Pizarro gestern Nachmittag, „aber die neuen Spieler sind gut, glaube ich.“

Obwohl er erst mal wieder richtig ankommen muss und die bisherige Bremer Vorbereitung verpasst hat, klingt Pizarro – so ist er eben – schon wieder recht zuversichtlich, was die Werder-Zukunft anbelangt: „Ich bin sehr optimistisch, dass die nächste Saison besser wird als die letzte.“ Allerdings warnt der 32-Jährige auch: „Wir haben ein kompliziertes Jahr vor uns. Wir müssen uns voll auf den Saisonstart konzentrieren und schnell punkten. Und das“, sagt der dann gleich wieder hoffnungsfrohe Stürmer, „werden wir auch schaffen“.

Ob mit ihm als Häuptling, mochte Pizarro gestern nicht einschätzen. Bei der Frage nach dem zu vergebenden Kapitänsamt zuckte er mit den Schultern, grinste breit und sagte: „Wenn mich der Trainer fragt, mache ich das – klar.“ · mr

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