Gegen Borussia Dortmund

„Franz" fehlt - wer macht jetzt den Beckenbauer?

Werder-Coach Florian Kohfeldt muss gegen Borussia Dortmund auf Philipp „Franz“ Bargfrede verzichten.
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Werder-Coach Florian Kohfeldt muss gegen Borussia Dortmund auf Philipp „Franz“ Bargfrede verzichten.

Bremen - Der Spitzname hat sich zur großen Zufriedenheit des Betroffenen nicht durchgesetzt. „Franz“ hatten die Mitspieler Philipp Bargfrede gerufen, nachdem der beim überraschenden 2:1-Hinspielsieg gegen Borussia Dortmund eine Rolle gespielt hatte, die dem eines Liberos im Stile Franz Beckenbauers nahe gekommen war.

Das Spiel und seine Leistung fand Bargfrede super, „Franz“ wollte er trotzdem nicht heißen. „Bargi ist besser“, wehrte er ab. Wenn nun Werder Bremen am Sonntag wieder auf den BVB trifft, muss „Bargi“ keinen neuen Spitznamen fürchten – außer „Gelbsünder“ vielleicht. Denn der 29-Jährige muss nach fünf Verwarnungen eine Sperre abbrummen, fehlt also. Und das missfällt Trainer Florian Kohfeldt aktuell genau so sehr wie Bargfrede damals der Beckenbauer-Vergleich.

Bargfrede-Ausfall ein „herber Rückschlag“

Ein „herber Rückschlag“ sei die Abwesenheit des defensiven Mittelfeldspielers, meint der Coach. Vor allem kann Kohfeldt nun wohl nicht mehr zur seit besagtem Hinspiel mehrmals angewendeten taktischen Variante mit Bargfrede im Zentrum einer Dreierkette greifen. Vermutlich hat er das aber auch nicht vor. Denn Dortmund damals und Dortmund heute – das ist nicht mehr das Gleiche. Peter Stöger ersetzte Trainer Peter Bosz, vieles wandelte sich beim BVB. „Ein anderer Trainer, eine andere Ausrichtung – und der Hauptgrund im Hinspiel, weshalb wir es mit Bargi in der Dreierkette gemacht hatten, war Pierre-Emerick Aubameyang. Aber der ist nun nicht mehr da“, erklärt Kohfeldt. Der BVB stürmt jetzt mit Maximilian Philipp.

Der Werder-Philipp, also Bargfrede, kann ihn nicht stoppen, „aber wir werden Lösungen finden“, verspricht Kohfeldt. Im defensiven Mittelfeld wird wahrscheinlich Thomas Delaney auflaufen – und der könnte auch in einer Dreierkette spielen, wenn es gewünscht sein sollte. Kohfeldt: „Gegen Schalke hat er das schon gemacht.“

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