Abschied nach sieben Jahren bei Werder / „Ich hatte Gänsehaut“ / Jensens stiller Abgang durch die Hintertür

Petri Pasanen wie ein Popstar gefeiert

Geschenke und die besten Wünsche zum Abschied: Werders finnischer Abwehrspieler Petri Pasanen wurde nach seinem letzten Heimspiel für die Bremer gefeiert. ·

Bremen - Es war für beide ein Abschied nach sieben Jahren bei Werder Bremen. Doch unterschiedlicher hätten die Emotionen nicht ausfallen können.

Auch Daniel Jensen verlässt nach sieben Jahren Werder Bremen.

Während Petri Pasanen nach dem 2:0-Sieg gegen Dortmund von den Fans wie ein Popstar gefeiert wurde, saß Daniel Jensen zusammen mit seinem Sohn Luca allein auf der Spielerbank – tief enttäuscht darüber, in diesem letzten Heimspiel für die Hanseaten nicht einmal im Kader gewesen zu sein. Pasanen genoss unterdessen das Bad in der Menge. „Ich habe schon Gänsehaut gehabt“, räumte der sonst so cool wirkende Finne ein: „Es war sehr emotional. Die Reaktion der Fans zeigt, dass ich hier in den sieben Jahren etwas bewegt habe, dass sich die Leute mit mir identifiziert haben.“ Pasanen wäre aber nicht Pasanen, wenn er nicht mit seinem ihm ganz eigenen Humor angefügt hätte: „Vielleicht haben die Fans ja auch gefeiert, dass ich weg bin. Schließlich gehe ich, und alle hier haben gute Laune . . .“

Die Wertschätzung, die Pasanen zuteil wurde, genoss der 30-Jährige sichtlich. „Die Fans haben honoriert, dass ich mir in den sieben Jahren bei Werder immer treu geblieben bin, dass ich immer ehrlich war“, erklärte der Abwehrspieler, für den nun „die bisher schönste Zeit in meinem Leben zu Ende geht. Ich werde Werder immer in mir tragen. Hier ist sehr viel passiert. Das Umfeld, die Stadt, das Stadion, und die Menschen rund um den Verein. Das ist alles einmalig und hat zu dieser schönen Zeit beigetragen.“

Abschied von Jensen und Pasanen

Abschied von Pasanen und Jensen

Wie es nun sportlich für ihn weitergeht, darüber konnte Pasanen konkret noch keine Angaben machen. „Es laufen einige Dinge, aber es gibt noch nichts Konkretes und auch keine Tendenzen“, erklärte der Defensivspezialist, der nach dem Interview-Marathon nur eines wollte: „Ich gehe jetzt erstmal nach Hause und mache die Sauna an . . .“

Zu Scherzen war Daniel Jensen indes gar nicht aufgelegt. Natürlich freute sich der Mittelfeldspieler, dass die Fans mit Sprechchören und Plakaten auch ihn für seine sieben Jahre bei Werder würdigten – doch es überwog „die große Enttäuschung“, nicht für den Kader nominiert worden zu sein: „Ich hätte mir auch gewünscht, mittendrin zu sein. Das war nicht einfach für mich.“ Wohin es den 31-Jährigen zieht, steht noch nicht fest. „Es gibt da aber schon etwas. Einige Vereine haben bereits Interesse gezeigt“, bestätigte der dänische Nationalspieler. · flü

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