Endlich auf der Lieblingsposition – doch am Saisonende ist für ihn in Bremen Schluss

Petri Pasanen und die Ironie des Schicksals

Tschüss Bremen: Abwehrspieler Petri Pasanen fällt der Abschied nach sieben Jahren Werder nicht leicht. ·

Bremen - Jahrelang hat Petri Pasanen darauf gewartet, bei Werder auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung zu spielen. Doch zumeist durfte er nur als Außenverteidiger ran.

Durch die Verletzung von Sebastian Prödl ist Pasanen nun seit einigen Wochen ins Abwehrzentrum gerückt, macht dort seine Sache gut – doch er weiß: Am Ende der Saison ist nach sieben Jahren bei Werder Schluss.

„Wenn du jetzt auf dem Platz stehst, wird dir schon bewusst, dass es nur noch vier Spiele sind. Ich hatte hier in Bremen sieben schöne Jahre. Da kommt schon ein wenig Wehmut auf. Ich bin schon ein bisschen traurig“, erklärte der 31-jährige Finne, dessen Vertrag nach Ablauf der Saison nicht noch einmal verlängert wird. Pasanen sucht nun eine neue Herausforderung. „Und der Club, der ihn verpflichten wird, bekommt einen Spieler, der seine Sache in der Defensive gut macht, weil er absolut verlässlich und vielseitig ist“, erklärte Werder-Sportchef Klaus Allofs.

Die Noten der Spieler

Die Noten der Werder-Spieler

Pasanen habe nicht nur gegen Schalke 04 ein starkes Spiel gemacht, stellte der 54-Jährige fest: „Seit er Sebastian Prödl vertritt, macht er das sehr gut.“ Wofür Pasanen wiederum eine einfache Erklärung hat: „Ich fühle mich wohl in der Innenverteidigung, das habe ich immer gesagt.“

An der Trennung zum Saisonende ändern die guten Leistungen von Pasanen aber nichts. „Wir wissen, was wir an Petri hatten, wir wissen aber auch, wass wir nicht an ihm hatten“, meinte Allofs: „Petri hat sich aber immer korrekt verhalten und alles für Werder gegeben – aber irgendwann muss man loslassen.“

Trainer Thomas Schaaf scheint der Abschied von seinem coolen Abwehrspieler indes nicht leicht zu fallen. „Ich mag Petri auch als Typen. Ich habe lange mit ihm zusammengearbeitet und behalte viele Erinnerungen an ihn.“ · flü

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