Bisher nur ein Tor: Ist er in Liga eins noch nicht angekommen?

Petersens Prinzip Hoffnung

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Noch mit verknoteten Beinen: Nils Petersen.

Bremen - Der Konkurrenzkampf im Sturm wird „geruchslos“ betrieben – Nils Petersen hatte es versprochen. „Wir sind ja keine Stinker“, hatte der Angreifer vor dem Spiel beim FC Augsburg gesagt und damit die normale Atmosphäre zwischen ihm und Mitbewerber Joseph Akpala beschrieben.

Zu dem Zeitpunkt konnte er noch hoffen, von Anfang an zu spielen. Doch er saß auf der Bank – Duell verloren. Petersens Reaktion? Natürlich ist er nicht „stinkig“.

„Ich nehme es sportlich“, meint der 23-Jährige: „Für den Trainer ist es immer eine 50:50-Entscheidung. Nimmt er Jo, oder nimmt er mich.“ Allerdings ist es nicht die Wahl zwischen zwei Mittelstürmern, die am laufenden Band treffen. Bei beiden – sowohl Petersen als auch Akpala haben erst einmal getroffen – regiert eher das Prinzip Hoffnung. „Ich bin natürlich unzufrieden mit der Quote und am ungeduldigsten von allen. Ich brauche das zweite Tor, damit der Knoten endlich platzt“, meint Leih-Stürmer Petersen und macht sich mit einem Blick in die Vergangenheit Mut. Denn sein Anlauf in Liga eins sei vergleichbar mit seinen ersten Gehversuchen in Liga zwei: „Damals habe ich in den ersten 23 Spielen vier Tore gemacht – danach stieg die Quote rasant an." Soll wohl heißen, er muss sich noch akklimatisieren, nachdem er seine erste Saison im Oberhaus fast nur auf der Bank von Bayern München zugebracht hatte. · csa

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