Werder-Profi zwischen Aufregung und Skepsis

Pep und Petersen – wird da was draus?

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Nils Petersen

Bremen - Thomas Schaaf ist beeindruckt, Nils Petersen um Gelassenheit bemüht: Der Trainer-Coup des FC Bayern München mit der Verpflichtung von Pep Guardiola hat auch bei Werder Bremen positive Reaktionen ausgelöst.

„Pep Guardiola ist ein hervorragender Trainer, einer der besten überhaupt. Er wird eine Bereicherung für die Bayern und für die gesamte Liga sein“, applaudierte Schaaf gestern auf der Pressekonferenz vor dem Bremer Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund morgen (18.30 Uhr, Weserstadion).

Nils Petersen klatscht ebenfalls Beifall. „Für die Bundesliga ist es genial“, sagte er. Was die Personalie Guardiola aber für seine persönliche Zukunft bedeutet, weiß er überhaupt noch nicht einzuschätzen. Bis Saisonende ist er von den Bayern an Werder ausgeliehen. Die Frage, die also in den nächsten Monaten auf eine Antwort wartet, ist: Will Guardiola Petersen in seinem Team haben? „Er kennt mich erstmal bestimmt nicht“, glaubt Petersen und schwärmt: „Pep Guardiola ist ein Riesenname im Fußball. Ihn mal kennenzulernen, wäre eine große Sache.“

Doch der 24 Jahre alte Stürmer (sieben Tore in der Hinrunde) will sich nicht vorkommen „wie ein kleiner Junge, der dem Star mal die Hand schüttelt. Meine persönliche Situation ändert sich durch Guardiola ja nicht", sagt er. Es bleibe „extrem schwer“, bei den Bayern zu Einsatzzeiten zu kommen: „Mandzukic, Gomez und Pizarro sind schließlich noch da.“

Natürlich. Aber Petersen hat auch vernommen, dass Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer unlängst verlauten ließ, dass er auf deutsche Spieler setzen will. „Und so viele deutsche Stürmer gibt es im Moment ja nicht“, so Petersen. Eine Chance für ihn? Er fühlt keine Tendenz: „Ich lasse mich überraschen, ob ich Pep Guardiola kennenlerne oder weiter mit Thomas Schaaf zusammenarbeite.“

Werder-Pressekonferenz und Training am Donnerstag

Der Werder-Coach sieht in der Verlobung der Bayern mit dem Erfolgstrainer aus Spanien einen Glücksfall für den deutschen Fußball. „Wir können uns alle über diese Verpflichtung freuen“, sagt er. Dass sich der Ex-Coach des FC Barcelona für München und gegen finanzstärkere englische Clubs entschieden hat, zeigt, „dass die Bundesliga für alle interessant ist. Sie muss sich hinter der Premier League nicht verstecken. Dass ein Mann wie Guardiola eine deutsche Mannschaft auswählt, ist eine klare Aussage.“ · csa

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