„Wir sind Menschen und keine Maschinen“

Petersen wehrt sich im Internet

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Nils Petersen antwortet seinen Fans.

Bremen - Zahlreiche Werder-Anhänger sind begeistert: Nils Petersen hat sich im Internet gegen Fan-Kritik zur Wehr gesetzt und dabei große Identifikation mit seinem Club demonstriert. Und das, obwohl er nur vom FC Bayern ausgeliehen ist.

„Kein Fan ist momentan mehr enttäuscht als die Mannschaft selbst. Viele behaupten, uns gehe das nicht nahe. Die Identifikation fehle. Ich nenne das absoluten Schmarrn! Wir stehen mit unserem Namen für diese Krise“, schrieb der 24-Jährige auf seiner Facebook-Seite. Es war die Antwort auf die Kritik von Heidrun S., die unter anderem angemerkt hatte: „Sie verdienen in einem Monat mehr Geld als ich in einem Jahr – und ich bin seit mehr als 35 Jahren als Krankenschwester tätig. Erbringen Sie endlich auch mal Leistungen, die dieses Wortes würdig sind.“

Petersen betonte zwar, dass er für Kritik offen sei, „dafür ist diese Seite ja auch da“, aber die Vorwürfe der Nutzerin gingen ihm zu weit: „Wir sind die Hauptverantwortlichen. Wir werden ans Kreuz genagelt. Wir werden ausgepfiffen. Wir sind aber Menschen und keine Maschinen. Würde uns die momentane Situation kalt lassen, würden wir doch nicht so verunsichert sein. Wenn es beruflich nicht läuft, scheißt man aufs Geld. Man ist unglücklich und enttäuscht. Man macht sich ständig Gedanken, wieso-weshalb-warum. Das Team und ich, wir geben alles dafür, endlich wieder Erfolg zu haben.“

Dafür erntete Petersen großes Lob von zahlreichen Werder-Fans, die sein Verhalten als vorbildlich einstuften. Und selbst von Heidrun S. gab es ein Dankeschön und das Versprechen, am Samstag gegen Düsseldorf die Daumen zu drücken. · kni

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